Neuer Blog ab dem 27.11.2025

27Nov2025

Ab dem 27.11.2025 sind wir über einen neuen Blog zu finden:

https://fromme-weltreise-teil2.auslandsblog.de

Trang An Bootstour und das kleine Hoy An

26Nov2025

Wir haben uns heute zu einer 3 stündigen Bootsfahrt in Trang An, der sogenannten "trockenen Halongbucht", entschieden. Auch hierbei handelt es sich um ein UNESCO-Welterbe. Wir haben die Route 3 gewählt und konnten damit durch die 1 km lange  naturbelassene Höhle namens "Dot" fahren.  Wir waren von der Schönheit dieser Höhle sehr beeindruckt. An einigen Stellen war die Höhle nur knapp über einen Meter hoch, dann hieß es "Achtung den Kopf einziehen". Außerdem führte uns diese Tour zu verschiedenen Aussichtspunkten, weiteren Höhlen und Tempeln.
An dem Drehort von "King Kong Skull Island" konnten wir leider nur vorbeifahren. 

Am Abend waren wir in der Altstadt von Hoa Lu, welche als kleines Hoy An bezeichnet wird und haben uns die herrlich geschmückten Straßenzüge und beleuchteten Tempel angeschaut. Eine Art Weihnachtsmarkt haben wir auch gefunden, allerdings ohne Glühwein, Lebkuchen und Kräppelchen. An dieser Stelle kommt dann schon etwas Heimweh auf. Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an die Daheimgebliebenen, die Familie und unsere Freunde. Wir wünschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Green Mountain Homestay in Tam Coc

25Nov2025

Da wir alle etwas erkältet sind, haben wir uns heute ausgeruht und das schöne Wetter und die Natur in unserem Homestay und dem benachbarten Restaurant genossen. Im Teich gab es neben den Seerosen auch Wasserschlangen, zum Glück sind diese nicht giftig. 
Ganz besonders haben wir uns über unser Badezimmer mit tierischer Aussicht gefreut.

Auf dem Weg nach Ninh Binh

24Nov2025

Auch dieser Tag startete zum Sonnenaufgang mit Tai Chi, diesmal ausgeschlafen, denn wir hatten die Kabine gestern getauscht. Direkt nach dem Frühstück ging es zur Höhlenbesichtigung.  Und damit keiner verhungert, haben wir gelernt, wie man Frühlingsrollen selbst bastelt. Nach dem Mittagessen haben wir uns mit einem Kleinbus nach Ninh Binh, der sogenannte trockenen Ha Long Bucht, fahren lassen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir an unserer Unterkunft angekommen.

Kajak fahren und Höhlen Besichtigung

23Nov2025

Der Tag startete 6:30 Uhr mit Tai Chi. Später sind wir mit einem anderen Boot zu einem schwimmenden Fischerdorf gefahren. Um danach mit Kajaks zu einer Höhle zu paddeln und zu schwimmen. Am Nachmittag war noch Zeit für einen späten Mittagsschlaf. Da wir in der Nacht quasi neben dem Bootsmotor "geschlafen" haben, hatten wir etwas Schlaf nachzuholen.
Bei Musik und einem Barbecue haben wir den Abend ausklingen lassen.

Ha Long Bucht

22Nov2025

3 Tage Bootsfahrt mitten in der Halong-Bucht liegen vor uns. Nicht umsonst wurde diese herrliche Landschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Dicht bewachsene Inseln, weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser wohin das Auge auch blickt. Nachdem wir die Landschaft zunächst an Bord genießen konnten, ging es auch schon zu den Kajaks. Danach konnten wir direkt vom Boot aus in die Fluten springen. Den Abend haben wir gemütlich am Oberdeck ausklingen lassen.

Relaxen auf der Partyinsel

21Nov2025

Bei 28 Grad haben wir einen Strandtag eingelegt. Nebenbei konnten wir das bunte Treiben einer indischen Hochzeit mit rund 200 Gästen bestaunen. Die Zeremonie findet 3 ganze Tage statt und beschäftigt das gesamte Hotelpersonal. Zu jeder Mahlzeit wird eine neue Location im riesigen Hotelkomplex aufgebaut. Zwischendurch läd der DJ zu Tanz- und Spielveranstaltungen rund um die Insel ein. So wurde aus LOVE Island dann halt eine Mischung aus Bollywood und Malle.

Cat Ba Island, DANGER: Das ist unser Weg

20Nov2025

Heute ging es mit Guide und dem Speedboot in die Halongbucht, zur Trackingtour in den Cat Ba Nationalpark, zur Hospital Cave, zum Strand und zum Schluss auf den einheimischen Markt. Pünktlich zum Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Speedboot zurück zum Hotel.

Auf dem Weg nach Ha Long

19Nov2025

Nach dem Frühstück ging es nach Halong, in ein echtes Luxushotel direkt am Strand.  Daher haben wir heute einfach mal das Hotel genossen, mit all seinen Vorzügen, Sauna, Fitness, Schwimmbad, Strand und Schlemmen am Buffet. 

Bei dem Genießen der Sauna muss man allerdings ein paar Abstriche machen. Die Sauna ist zum Einen streng nach Männlein und Weiblein getrennt, was manchmal gar nicht schlecht ist.
Zum Anderen muss man wissen, dass die Asiaten immer in großen Gruppen auftreten. Also wurde es in der Damensauna plötzlich eng. Die 30 Mädels waren aber solidarisch und wechselten minütlich mit ihren nassen Badesachen von drinnen nach draußen, sonst hätte die Sauna die 60 Grad auch erreicht.

Hanoi als Zwischenstop

18Nov2025

Wieder einmal hatten wir Glück mit dem Wetter. Für den Loop hatten wir 4 Tage nahezu perfektes Wetter. Bei Dauerregen brachte uns heute unser Taxifahrer, der letzten 3 Tage, zurück nach Hanoi, wo wir uns noch einmal in den Trubel der Altstadt stürzten.

Hier wurde dann endlich der lang ersehnte Durian, auch als Stinkefrucht bekannt, von Anna und Dani  getestet. 
Im Geschmack und Geruch ist die Frucht sehr markant. Wiederholungsbedarf besteht nicht.

Regen auf dem Loop

17Nov2025

Heute hingen die Wolken ziemlich tief und es regnete ab und zu. Wir ließen uns trotzdem nicht die Stimmung verderben und besuchten den Wasserfall bei Du Gia. Im Anschluss ging es zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise auf dem Loop nach Ha Giang. Vor einem Monat stand die komplette Stadt noch unter Wasser und wurde in kürzester Zeit wieder für Touristen zugänglich gemacht. An einigen Stellen waren die Spuren noch zu sehen. Vom Erdrutsch verschüttete Straßen wurden teilweise nur einseitig beräumt. 

Über den Ma Pi Leng Pass nach Du Gia

16Nov2025

Den Anfang machte heute die Fahrt über den Ma Pi Leng Pass mit toller Aussicht auf den Fluss von oben. 

Weiter ging es zum ehemaligen Königspalast der Hmong. Was anfänglich, wie ein Markt für Kartoffeln aussah, entpuppte sich als vietnamesischer Ginseng. Diesen kann man roh essen. Er schmeckt bei einer festen Konsistenz neutral und wässrig. Die Vietnamesen essen ihn, um den Durst zu stillen.

Im Anschluss ging es über Panoramastraßen zur Unterkunft in Du Gia.

Auf dem Ha Giang Loop nach Meo Vac

15Nov2025

Die Fahrt begann heute gleich mit einer Stunde Stau im Ort. Auf der schmalen Straße war Markt und zwei entgegen kommende LKW's blockierten diese. Also standen wir mit einigen Mopedgruppen zusammen im Stau. Mit etwas Verspätung ging es dann tatsächlich los, von einem Pass zum Nächsten und letztendlich ins Tal zum Nho Que Fluss. Hier machten wir gemeinsam mit tausend anderen Touristen eine kleine Bootstour. Die Nacht verbrachten wir in Meo Vac am Ma Pi Leng Pass.

Ha Giang Loop

14Nov2025

Nach dem Frühstück ging es dann auf den Loop mit Motorrad und Auto mit Fahrer durch die Bergwelt nach Du Gia. Nachdem wir aus der Stadt raus waren, wurde es ländlich mit Reisfeldern, schönen Aussichten und allerlei Tieren auf der Straße. Am Ziel angekommen, haben wir den Ort noch ein wenig zu Fuß erkundet. Am Straßenrand wurden Tiere ausgenommen, tote Schweine werden im Ganzen auf dem Moped transportiert, das Moped wird so mit Grünzeug beladen, dass man den Fahrer kaum noch sieht. Die Kinder spielen hier überall, an und auf der Straße zum Teil sind die Eltrn weit und breit nicht zu sehen. Der ganz normale Alltag hier. Nach dem Abendessen hatten wir noch gute Unterhaltung, denn im benachbarten Homestay gab es Karaoke bis in die späten Abendstunden. 

Ho Chi Minh Mausoleum

13Nov2025

Nachdem wir gestern ein wenig zu spät für den Besuch im Mausoleum waren, haben wir dies heute nachgeholt. Zeit zum stehen bleiben und innehalten am gläsernen Sarg blieb nicht. Man wurde vom Wachpersonal ganz schön angetrieben. Fotografieren war natürlich auch verboten. Im Anschluss konnten wir uns in Ruhe den Garten am Präsidentenpalast mit den ehemaligen Wohnhäusern von Ho Chi Minh anschauen. 

Am Stand um die Ecke haben wir sie wiedergefunden, die schönen roten Halstücher, welche hier von den Schulkindern jeden Tag getragen werden.

Am Nachmittag ging es dann für uns auf eine 6 stündige Fahrt in den Norden Vietnams, nach Ha Giang. Auf halber Strecke gab es ein wenig Aufregung, nachdem unser Fahrer einem LKW vor uns etwas in Schwung bringen wollte. Mit einer etwa 10 cm verkürzten Front, mit defekten Scheinwerfern, offener Motorhaube und Türen, die sich nur mit Kraftanstrengung öffnen ließen, meinte der Fahrer, es wäre nur ein kleiner Kratzer und wir können weiterfahren. Auf das Abenteuer haben wir uns nicht eingelassen und nahmen uns ein anderes Taxi. Man muss dazu sagen, dass mit Einbruch der Dunkelheit der chaotische Fahrstil noch zunimmt.

Wir sind dann unversehrt 22 Uhr in der Unterkunft angekommen.

Ho Chi Minh Museum und Trainstreet

12Nov2025

Heute stand ein Altstadtbummel mit ein paar Stopps bei den Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Zu erst haben wir uns das Ho Chi Minh Museum angesehen und sind am Präsidenten Palast vorbei gelaufen. Da gerade ein Staatsbesuch stattfand, durften wir nicht stehen bleiben und am Besten auch nicht in diese Richtung schauen. Das strenge Auge der Staatsgewalt war überall und die Jungs meinten es auch ernst. An dieser Stelle merkte man noch das Vietnam eine einparteien Volksrepublik ist. Auch Anna lernte schnell, dass Fragen stellen hier nicht erwünscht ist. Ein paar Ordnungsrufe und Pfiffe mit der Trillerpfeife später sind wir dann an der Pagode des buddhistischen Tempels auf dem großen See angekommen. Von hieraus ging es dann zur bekannten Trainstreet zurück in die Altstadt. Wir haben uns ein paar der begehrten Plätze in einem Restaurant gesichert und konnten das Treiben und die Vorbereitungen auf die Durchfahrt des Zuges beobachten. Nach einer halben Stunde war es dann soweit und der Zug bahnte sich seinen Weg durch die enge Gasse.

Am Abend bummelten wir noch durch die Altstadt, wobei sich Anna und Dani bei der Schneiderin jeweils ein Teil anpassen ließen. 

Auf dem Weg nach Vietnam

11Nov2025

Kurz vor Mittag haben wir uns auf den Weg zum Flughafen begeben. Am Nachmittag startete unser Flieger nach Hanoi. Die Immigration dauerte mit 1,5 Stunden genauso lange, wie der Flug. Es war schon ziemlich unorganisiert.   Klare Reihen zum Anstellen waren nicht zu erkennen. Da gab es schon das eine oder andere Wortgefecht, wenn aus 4 Schlangen kurz vor dem Schalter eine werden sollte. Anna hat dann mal kurz die Situation geklärt. Unser Fahrer wartete schon und brachte uns in knapp einer Stunde zum Hotel in die Altstadt. 

Die Altstadt von Hanoi ist ziemlich speziell. Als erstes Gefühl kam "ich will hier wieder weg". Um es mit einem Wort zu beschreiben "irre". Menschenmassen auf den engen Gassen, dazwischen hupende Autos und Mopeds und alles bewegt sich kreuz und quer. Nachdem wir den ersten Schock verdaut hatten, gefiel uns das quirlige Treiben, die unzähligen Restaurants und Geschäfte immer mehr. 

Zurück in Chiang Mai

10Nov2025

Heute früh lachte die Sonne wieder und wir konnten im Freien unser Frühstück genießen. Im Anschluss ging es zurück nach Chiang Mai. Der Rest des Tages verlief heute unspektakulär. Wir erkundeten nochmal zu Fuß die Altstadt, gingen ins japanische Restaurant zum BBQ Buffet, genossen jeweils eine Massage mit unterschiedlichen Fazit. Während Dani diesmal nicht so happy war, fanden es Anna und Alex sehr erholsam. Zum Abschluss des Tages ging es wieder auf die Dachterrasse, wie bereits drei Tage zuvor. 

Der Weiße Tempel und die Cave of Art

09Nov2025

Heute haben wir das Highlight von Chiang Rai, den "Weißen Tempel" besucht. Es handelt sich hierbei um ein privates Kunstwerk im Stile eines buddhistischen Tempels. Der Bau begann 1997 und ist noch nicht fertig gestellt.

Der Haupttempel mit seinen Nebenbauten und Brücken war ein sehr begehrtes Motiv, nicht nur bei den Influencern. Der weiße Tempel symbolisiert den Weg der Menschen  hin zum buddhistischen Raum der Weisheit. Die herausragenden Hände, unter dem ersten Teil der Brücke, stehen für menschliches Verlangen und Gier. 

Auf dem Gelände der Anlage gab es noch die "Cave of Art", welche wir ebenfalls besichtigten. Der ganze Komplex steht künstlerische unter dem Motto "Von der Hölle zur Erleuchtung" und ist interessant umgesetzt.

Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir an einem kleinen Restaurant mit einem Blick über die Reisfelder halt gemacht. Etwas abseits der touristischen Pfade gibt es noch gutes Essen zu erstaunlich günstigen Preisen. Die letzten Meter zum Hotel haben wir etwas abenteuerlich über die landwirtschaftlichen Nutzflächen zurückgelegt. 

Big Buddha und Blauer Tempel in Chiang Rai

08Nov2025

Mit einem Privattransfer ging es heute ins benachbarte Chiang Rai. Da die Strecke Kurvenreicher, als gedacht war, dauerte die Fahrt knapp drei Stunden. Nach einer kurzen Erfrischung sind wir zur Erkundung der Stadt aufgebrochen. Zuerst haben wir den großen pagodenförmigen Tempel und die eigentliche Attraktion der Anlage, den großen weißen Buddha angeschaut. Im Buddha konnte man sogar mit dem Fahrstuhl bis nach oben fahren und aus den Augen des selbigen schauen. Im Anschluss sind wir zum nahe gelegenen "Blauen Tempel" weitergefahren. Dieser steht symbolisch für Reinheit, Weisheit und die Abkehr von materiellen Dingen. Das eigentliche Highlight für uns gab es direkt daneben, einen Eisbecher in einer Kokosnuss. Jeweils eine Kugel Kokos- und Mangoeis, dazu blauen Klebereis, große Kokosraspeln mit Nüssen obendrauf und zusätzlich ein Glas frische Kokosmilch.

Zur Dämmerung hat uns unsere Fahrerin dann am Nachtmarkt in der Walkingstreet abgesetzt. Da es Samstag war erstreckte sich dieser über mehrere Straßen mit fast 2 Kilometern Gesamtlänge. Hier war so ziemlich alles zu finden, was das Herz begehrt. Sogar der 1€ Döner war hier noch zu finden. Dieser war zwar etwas kleiner, aber total lecker. Zur Entspannung gab es noch eine kleine Fußmassage am Rande. Da die Damen noch etwas naschen wollten,  haben sie sich einen gegrillten Mix aus Heuschrecken, Würmern und anderen Käfern gegönnt. 

Altstadtbummel in Chiang Mai

07Nov2025

Der heutige Vormittag stand im Zeichen von Beauty und Wellness, dachte Alex. Entspannt ging es für Dani und Alex nach dem Frühstück zum Friseur. Waschen, Schneiden, Föhnen und 10 Minuten Kopfmassage für zwei zusammen rund 27€. Das Ergebnis war gut. Auf Empfehlung des Friseur's ging es dann ins Beauty- und Massagestudio. Da der Tag ja recht schön mit einer Kopfmassage beim Friseur angefangen hatte, hat sich Alex für eine Nacken-, Schulter- und Fußmassage entschieden. Als die etwas ältere Dame mit grimmigem Gesicht auftauchte, hatte er erste Zweifel an seiner Entscheidung. Die Dame versuchte zunächst die Finger und Zehen herauszureißen, dann trat sie in die Ober- und Unterschenkel, den Rücken hat sie mit dem Ellenbogen maltretiert und zum Abschluss wollte sie ihn in zwei Teile zerlegen. Zwischenzeitlich hatte er sich gefragt, ob er die SM-Behandlung gebucht hatte.

Dani hingegen hatte sich für eine Kosmetik-Behandlung entschieden und stattdessen wohl ein Facebleaching bekommen, was ja dem hiesigen Schönheitsbild entspricht.  Kreidebleich war sie kurz in Panik, ob diese Farbgebung von Dauer ist. Aufgrund der Sprachbarriere blieb diese Frage zunächst offen. Im Laufe des Abends hatte sich die Hautfarbe zum Glück wieder normalisiert.

Zwischendurch waren wir auf der thailändischen Post und haben ein kleines Paket in die Heimat aufgegeben. 

Auch heute haben wir das Loy Krathongfest, diesmal am Ufer des Flusses, besucht. Schon die Fahrt im Tuk Tuk dorthin  war ein Erlebnis. Den Abend haben wir dann in der Altstadt verbracht.

Dort haben wir den Wat Phra Singh Tempel erkundet. In der fast menschenleeren Tempelanlage herrschte eine besondere Stimmung und die beleuchteten goldenen Stupas waren schön anzuschauen.

Da Anna und Dani auch noch die Vorzüge einer Thaimassage erfahren wollten, haben Sie sich am Abend eine Stunde entspannt. Wie man sieht hatten sie sogar viel Spaß dabei. Danach haben wir den Abend in einer Rooftop Bar mit toller Aussicht auf einen weiteren Tempel und mit Stickyrice ausklingen lassen.

Krathongs am Mae Kha Canal

06Nov2025

Nach zwei Tagen außerhalb der Stadt sind wir ins Zentrum von Chiang Mai umgezogen. Für den heutigen Abend hatten wir uns den nahegelegenen Mae Kha Canal mit einem Nachtmarkt ausgesucht. Im Hotel haben die Damen noch schnell ihre eigenen Krathongs gebastelt, bevor wir aufgebrochen sind. Der Canal selber war schön beleuchtet, es gab eine Band, die live Musik spielte und diverse Verpflegungsangebote. Am späteren Abend haben wir dann unsere Krathongs ins Wasser gelassen und noch eine Weile auf dem Canal begleitet. Von unserem Apartment aus konnten wir Feuerwerk an verschiedenen Plätzen bis 3 Uhr morgens beobachten.

"Loy Krathong" das große Lichterfest

05Nov2025

Nach einer kleinen Erkundung unserer Unterkunft, welche etwas außerhalb von Chiang Mai in Doi Saket und damit in der Nähe von der schönen und gleichnamigen Tempelanlage Wat Phra Doi Saket liegt, ging es zunächst zum Frühstück. Wie wir von unserem Schweizer Gastgeber Micha erfuhren, wurde unser Resort vom "Goodbye Deutschland" Auswanderer Jürgen Füller im Jahr 2007 gebaut. Er selbst betreibt das Resort zusammen mit seiner Familie nunmehr seit 8 Jahren. Es handelt sich um eine mit sehr viel Liebe für's Detail errichtete Bungalow-Anlage, welche in einer traumhaften Umgebung liegt, wobei die Bungalows schon etwas in die Jahre gekommen sind. 

Bevor wir am Nachmittag zum Loy Krathong Festival aufbrachen, haben wir uns am Vormittag die vorgenannte Tempelanlage mit den Fußabdrücken Buddhas angeschaut. Dies ist eine beeindruckende weitläufige Anlage auf einer Bergkette mit einer tollen Aussicht. Als Anmerkung zum liegenden Buddha: Dieser wurde im Jahr 2024 von vielen Priestern geweiht, nur einen Tag später verlor er seinen Kopf. Das Entsetzen war unter der Bevölkerung groß. Nun wurde er wieder vervollständigt und wartet auf die farbliche Gestaltung. Zum Glück haben wir den Kopf auch im übertragenen Sinne noch nicht verloren.

Am Fuße der Anlage gab es einen kleinen Markt, so dass wir die bei den Damen beliebten Kokosnüsse einkaufen konnten. 

Im Anschluss ging es für uns zum Festival, welches in der schönen Anlage des Botanischen Gartens im Horizont Village stattfand. Die ganze Anlage war sehr aufwändig geschmückt. Es gab gratis Massagen, verschiedene Spiele, kulturelle Vorführungen, eine Street Food Meile und pro Person ein Krathong, sowie eine Himmelslaterne. Gegen 20 Uhr war es dann soweit, alle versammelten sich auf dem Festplatz, um die Laternen anzuzünden und bei Feuerwerk und Musik diese gemeinsam in den Nachthimmel zu verabschieden. Dies war ein schöner und ergreifender Moment, welcher bei dem Einen oder der Anderen ein Tränchen in die Augen trieb. Pünktlich zum Ende der Veranstaltung regnete es in Strömen. Da im ganzen Ort gefeiert wurde, war hier weit und breit kein Taxi aufzutreiben. Unser freundlicher Gastgeber Micha war aber so nett uns wieder abzuholen. 

 

Das große Lichterfest Loy Krathong wird in ganz Thailand zum ersten Vollmond im November gefeiert. Die Besonderheit in Chiang Mai ist, dass es hier zusammen mit dem Yee Peng Laternenfest gefeiert wird. Die Loy Krathongs sind kleine bunte Schiffchen und die Yee Peng sind die großen brennenden Himmelslaternen. Beides dient zum verabschieden der negativen Energien.

Hierfür wird extra der gesamte Luftraum über dem Großraum Chiang May bis in die Morgenstunden gesperrt.

Wir hatten das Event im Horizont Village im Voraus gebucht. Dies war im Nachhinein auch eine gute Entscheidung. Aufgrund des kürzlichen Todes der Mutter des Königs am 23.10.2025, wurde hier Staatstrauer angeordnet. Entsprechend sollten zunächst alle Veranstaltungen, dann zum Glück nur alle nicht kommerziellen Veranstaltungen, abgesagt werden.

Am Abend erzählten wir noch lange mit Micha über seinen Lebensweg, die in der Nähe lebenden deutschsprachigen Auswanderer, dass es nicht einfach ist nach Thailand auszuwandern und über die Traditionen und Lebensgewohnheiten der Einheimischen.

Einreise nach Thailand

04Nov2025

Heute haben wir ausgiebig gebruncht. Es gab über 25 Meter Buffet mit allem, was man sich wünschen kann. Obst, Suppen zum selbst kreieren, sämtliche Warmanteile, asiatische Küche, Süßspeisen, Standartfrühstück,....der Wahnsinn. Danach brachte uns der Hotelshuttle zum Flughafen. Dieses Mal lief die Sicherheitskontrolle problemloser. Jedoch war es der erste Flughafen, welcher nur Papiertickets akzeptiert. Also die Onlinetickets am Schalter nochmal kurz getauscht und ab ans Gate. Wir haben ja noch eine Stunde bis zum Start. Die Entspannung wich, nachdem die Einreisebestimmungen für Thailand kurz gecheckt wurden. Seit Mai sind elektronische Anmeldungen zwingend für alle Reisenden vorgeschrieben und im Internet waren unterschiedliche Zeitfenster ausgewiesen, wann dies zu erfolgen hat. Nach einigen Problemen mit der offiziellen Website des zuständigen Ministeriums (wir sind ja noch in China) hat es alles noch funktioniert. Die letzte Meldung und Bestätigung haben wir jedoch erst auf dem Rollfeld kurz vor dem Start bekommen. Die Einreise selbst und der Transfer zum Hotel liefen problemlos, obwohl die Vorbereitungen auf das große Loy Kratong Festival auf Hochtouren liefen. 

Zum Abschluss des Tages haben wir noch den örtlichen Nachtmarkt erkundet. Auf dem Weg dorthin hat Dani eine neue Freundin gefunden, welche uns den Nachtmarkt und die heiligen Bäume des Ortes zeigte. Auf dem Rückweg zur Unterkunft sind wir noch an einem kleineren Tempel vorbeigekommen und haben dann den Abend im Restaurant der Anlage ausklingen lassen. 

Kunming als Zwischenstop

03Nov2025

Auf dem Weg nach Nordthailand sind wir in Kunming zwischengelandet. In der uns bislang unbekannten "Kleinstadt" leben rund 8,5 Millionen Menschen. Am Flughafen in Peking gab es die bislang strengsten Kontrollen, die wir auf unserer Reise bislang hatten. Nachdem unsere Rucksäcke z.T. vier mal geöffnet und durch den Scanner geschickt wurden, mussten wir uns von unserer Powerbank trennen. Es dürfen nur Geräte mit einer Kennzeichnung mit drei mal C mitgenommen werden. Obwohl unser Gerät Made in China war, durfte es nicht mit. Immerhin besser, als hätte einer von uns dableiben müssen.

Da es hier regnete, haben wir uns entschieden, den Rest des Tages im Hotel zu verbringen, die nächsten Tage zu planen und ein wenig über unser China Fazit nachzudenken.

Vom Rollfeld sieht Kunming ein wenig, wie Halle Neustadt mit Bergen im Hintergrund aus. Wer sich auf dem Flughafen ausruhen wollte, konnte sich ein ganzes Hotel in Form einer Schlafkapsel mieten. 

Was sollen wir zu China sagen. Auf dem Land ist es noch ziemlich ursprünglich und erinnert an die Zeiten der DDR. In Peking selbst, ist es das ganze Gegenteil. Eine moderne Metropole zwischen Tradition und jeder Menge technischer Errungenschaften. In der Elektromobilität sind sie uns definitiv zwei Schritte voraus. Weiterhin braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass irgendetwas verloren geht. Hier gibt es sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt an jeder Ecke Kameras, welche alles festhalten. Einen kleinen Ausschnitt davon kann man bei der Ausreise erhaschen, wenn man einen Blick auf den Monitor der Einwanderungsbehörde wirft. Der Pass wird eingescannt und schon kommt ein kleines Reisetagebuch mit Bildern heraus. An den Sehenswürdigkeiten braucht man sich, auch keine Sorgen über Vereinsamung machen. Man merkt schon, dass es viele Chinesen gibt, welche wenig Urlaubstage haben und alles sehen wollen. 

Die ein oder andere Besonderheit, wie Nase hochziehen und ausspucken, röpsen und schlürfen gehören genauso, wie fast überall rauchen zum Alltag. Die Bezahlung ist eigentlich überall mit Bargeld oder Alipay und in den Hotels auch mit Kreditkarte möglich. Mobiles Internet funktioniert gut, auch die westlichen Seiten. Das Hotel WLAN kann man eigentlich nur für kleinere Anwendungen nutzen. Wenn diese Google basiert sind, wird auch dies schwierig. Die wichtigsten Sachen waren immer auf Englisch ausgewiesen. 

Der Sommerpalast

02Nov2025

Bei schönem Sonnenschein ging es mit dem Taxi zum Sommerpalast. Dieser liegt rund 26 Kilometer außerhalb der Innenstadt am Kunming See. Da das Taxi fahren in China recht günstig ist, hat uns das Ganze lediglich 45 Minuten und rund 9 Euro gekostet. Das ganze Areal ist sehr weitläufig und terrassenförmig angelegt. 

Im oberen Teil der Anlage waren nicht so viele Besucher unterwegs und man fand auch ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Dies änderte sich, je näher man dem See kam. Hier waren wieder sehr viele Einheimische unterwegs. Das Verhältnis zu Nichtchinesen würden wir auf 1 zu 300 schätzen. Sprich, wir waren umzingelt. 

Die beste Aussicht auf die Anlage gab es vom Wasser aus. Anschließend haben wir noch einen Palast der Anlage erkundet, um schließlich bei einbrechender Dunkelheit zurück in die Innenstadt zu fahren. Hier haben wir uns durch ein chinesisches Buffet probiert, wo es für Europäer schon einiges Ungewöhnliches zu essen gab. Beim anschließenden Verdauungsspaziergang zurück zum Hotel konnten wir nochmals die verschiedenen Tanzgruppen und das Nachtleben beobachten. 

Die Verbotene Stadt

01Nov2025

Da unsere Unterkunft in der Altstadt (die sogenannte Hutongs) liegt, führte der Weg zur Verbotenen Stadt direkt über das Shoppingareal an der Wangfujing Street. Ein riesiges Shoppingcenter neben dem Anderen. Dazwischen findet man noch Designerläden, Roboter-Cafe's und die neuesten E-Autos. Gleich nebenan ist eine Street Food Meile, mit mehreren "Köstlichkeiten" der Region. Neben Heuschrecken und Würmern gab es auch Skorpione. 

Unsere Tour startete pünktlich 12 Uhr kurz vor dem offiziellen Eingang zur Verbotenen Stadt. Unser Guide "Ping" war ein wenig gestresst drauf, versuchte aber witzig zu sein und meinte wir spielen alle zusammen Ping Pong. Unsere Gruppe war bunt gemischt mit Europäern und zwei etwas verpeilten Indern. Die haben weder den Treffpunkt gefunden noch waren sie an zwei weiteren Stopps pünktlich aufzufinden. Ansonsten war es eine informative und anstrengende 5 Stunden-Tour. Nach den jeweiligen Fotostopps ging es fast im Dauerlauf, oder eher gesagt im Slalom zum Nächsten. Der meistgehörte Satz des Tages war "My deer friends, follow Ping".

Nachdem wir alle Punkte abgearbeitet hatten, waren wir genau zur Schließzeit am Nordausgang der Verbotenen Stadt angekommen. Dies hatte den Vorteil, dass wir in den gegenüberliegenden Park mit einer schönen Aussicht über die Stadt gehen konnten. Uns taten es (gefühlt) eine Million Chinesen gleich. Nach einer kleinen Pause ging es also eng bei eng eine gute halbe Stunde den Berg hinauf. Die Aussicht hat uns aber für das Gedränge und Geschubse entschädigt. Übrigens so etwas wie "sorry" kennen sie hier nicht, also immer volle Kraft voraus bzw, die ganz, Kleinen quetschen sich durch jede Lücke, die sich auftut. Echt irre. 

Zurück zum Hotel ging es dann wieder zu Fuß über die Einkaufsstraßen der Stadt. 

Vom Obstpflücker zum Himmelstempel

31Okt2025

Heute gab es für uns ein typisches chinesisches Frühstück. Dies bestand aus verschiedenem eingelegten Gemüse, gekochten Eiern, einer Art mit Gehacktes gefüllte Hefeklöße, einer Tofusuppe, einem süßen Hefekloß mit gezuckerten Kidneybohnen und  noch ein recht öliges und süßes Gebäck. Im Anschluss wurden wir von unseren Gastgebern zum Arbeitseinsatz mitgenommen. Es wurden zwei Säcke Kaki's vom Baum gepflückt, vorher ging es nicht zurück zum Hotel. Vor der Verabschiedung, gab es zum Mittagessen noch frisch zubereitete Dumblings, echt lecker. Und zum Abschied wurden dann noch kleine Geschenke von unseren Gastgebern übergeben und wir haben uns im Gästebuch verewigt. 

Am Nachmittag wurden wir nach Peking gefahren und am Himmelstempel abgesetzt. Das Kombiticket für den Park und die verschiedenen Tempel war, für umgerechnet 4€ pro Person, recht günstig zu haben. Im weitläufigen Park hatte man relativ viel Platz, was sich jedoch innerhalb der Tempelanlagen änderte. 

Die große Mauer, Teil 2

30Okt2025

Bei Sonnenschein ging es heute Vormittag mit der Gondel zusammen mit merklich mehr Touristen wieder auf die Mauer bei  Mutianyu. Der Wachturm 20 war unser Ziel, welches wir auch nach unzähligen Treppenstufen erreichten. Da es beim Bau wohl keine DIN Norm gab, waren Stufen von 5 - 50 Zentimetern dabei. Beim Wachturm 20 war dann auch für alle, die es bis dorthin geschafft haben, Schluss. Der weitere Abschnitt wird noch rekonstruiert.

Im Anschluss haben wir noch unseren überschaubaren Ort mit seinen 50 Einwohnern erkundet. Damit hier alle in Form bleiben, gibt es sogar 3 Outdoorfitnessanlagen. Kaufangebote jeglicher Art werden überall per Megaphon lautstark verkündet.

Sonst läuft hier alles eher gemütlich ab. Die Senioren des Ortes treffen sich regelmäßig gleich neben unserem Hotel, um die Sonne gemeinsam zu genießen. Unseren Taxifahrer vom Vortag haben wir heute morgen bei der Seniorengang getroffen und am Abend bei einer Baustelle. Als er uns erkannte, wollte er uns gleich zum Abendessen zu sich nach Hause einladen.

Am Abend hatten wir uns jedoch schon mit unseren Gastgebern verabredet und dann bis in die späten Abendstunden zusammen gesessen, gekocht, gegrillt, getrunken, geredet und viel gelacht. Nach der Verkostung des selbstgemachten Schnapses und Weines haben wir Prost auf chinesisch gelernt (Kampi) und konnten dann auch besonders gut einschlafen.

 

Im Reich der Mitte

29Okt2025

Den Vorteil der visumfreien Einreise bis Ende 2025 für deutsche Staatsangehörige haben wir genutzt. Es lief auch alles entspannt und nach dem gleichen Muster, wie bei der Einreise in die USA. 

Wir hatten im voraus eine Abholung vom Flughafen über unser Hotel organisiert. Nach 13 Stunden Flug und einer Stunde Autofahrt sind wir gut im Hotel angekommen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und mit einem Frühstück empfangen. Lilly, die Dame des Hauses, hat uns noch schnell Tickets für die Mauer, inklusive Sessellift und Rodelbahn für den Nachmittag organisiert und dann ging es erstmal ins Bett. Im Badezimmer begrüßte uns dann auch noch ein kleiner chinesischer "Drache".

Gegen 15 Uhr sind wir nach einer kleinen Stärkung zur ersten Runde auf der großen Mauer aufgebrochen. Bei immer noch nebeligem Wetter wurden wir von einem Easy Rider mit seinem heißen Trike die 500 Meter bis zur Gondel gefahren. Bei der Bezahlung mit unseren makellosen und quasi druckfrischen  Geldscheinen, hätte unser Fahrer fast die Polizei gerufen. Nach gemeinsamer Prüfung mit einem hinzugezogenen Bekannten, wurde der Schein dann aber doch akzeptiert. 

Aufgrund des Wetters und der Uhrzeit waren nicht so viele Touristen unterwegs und wir waren 10 Minuten später tatsächlich schon oben, mitten auf der Mauer. Wir haben uns heute auf zwei Wachtürme beschränkt, da wir morgen ja noch einmal auf die andere Seite hoch wollen. Die Abfahrt mittels Rodelbahn war auch sehr lustig. 

Den restlichen Tag haben wir kurz den Ort erkundet und anschließend unseren Gastgebern beim Kochen über die Schulter geschaut. 

Pinguine im Aquarium und die Geschichte Neuseelands

28Okt2025

Nachdem wir gestern einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt bekamen, haben wir uns heute für das Meerwasseraquarium und das War Museum entschieden. Im Aquarium haben wir nun endlich auch Pinguine gesehen, was uns an der Küste Neuseelands verwehrt blieb. Im großen Glastunnel konnten wir Haie und Manta Rochen bei der Fütterung beobachten.

Da wir noch etwas Zeit bis zum Flug nach China hatten, sind wir noch ins War Museum gegangen. Von den drei Etagen waren zwei der Heimat- und Naturkunde und eine Etage, wie der Name vermuten lässt, der Kriegsvergangenheit gewidmet. Wir haben uns einiges über die Kultur und die Entstehung Neuseelands angesehen, beeindruckend war die Simulation eines Erdbebens mit Vulkanausbruch mitten in der Bucht von Auckland in einem Einfamilienhaus. Nach einer kleinen Runde durch den angrenzenden Park, ging es dann am frühen Abend zum Flughafen. 

Auf dem Vulkan Mount Eden

27Okt2025

Nachdem unsere geplante Walbeobachtungstour kurzfristig abgesagt wurde, haben wir uns für etwas ganz verrücktes entschieden, eine Busfahrt durch die Stadt. Zum Glück gab es keine Lamadecken, sondern einige interessante Informationen und Stopp's unterwegs. So haben wir am höchsten Vulkan von Auckland, dem Mount Eden angehalten und konnten diesen erklimmen. Am Gipfel angekommen, gab es eine super Aussicht auf die Stadt und einen Rundweg um den Kraterrand. Im gleichnamigen Stadtteil spielen übrigens die "All Blacks" den Nationalsport Rugby. 

Glühwürmchen-Höhlen und Sky Tower

26Okt2025

Nach dem Frühstück sind wir zu unserer Tour in die nahegelegenen Glühwürmchen-Höhlen gestartet. Den Anfang machte eine Wanderung durch die Haupthöhle mit einigen Tropfsteinen und interessanten Erklärungen zur Entdeckung der Höhle und Entstehung der Stalagmiten und Stalagtiten. Im Anschluss ging es, auf dem unterirdischen Fluss mit dem Boot, in absoluter Dunkelheit, durch die Nebenhöhle zum Ausgang. Auf diesem Weg waren tausende blau leuchtende "Glühwürmer" an der Decke der Höhle zu sehen. Es wirkte wie ein Sternenhimmel. Da das Fotografieren in den Höhlen teilweise eingeschränkt war, haben wir einige Bilder vom Anbieter übernommen. 

Nach der Tour haben wir noch eine kleine Wanderung vor Ort unternommen. Ein entlaufener Hund von einer angrenzenden Farm war dabei unser Begleiter.

Am späten Nachmittag sind wir  in Auckland angekommen und haben das Hafenviertel und den Sky Tower erkundet. Pünktlich zum Sonnenuntergang ging es auf 220 Meter Höhe, so konnten wir die Stadt bei Tageslicht und im Dunkeln von oben sehen. 

Das Nationaltier, der KIWI

25Okt2025

Heute machten wir uns auf den Weg nach Waitomo zu den Glühwürmchen-Höhlen.

Auf dem Weg dorthin hielten wir auf dem Gelände der Agrodome Farm an, um eine Aufzuchtstation, der vom Aussterben bedrohten Kiwi's, anzuschauen.

Der Bestand der nachtaktiven Vögel hat sich von mehreren Millionen bis aktuell rund 600.000 Tiere reduziert. Die größten Feinde der Kiwi's sind importierte Marder, Hunde und Oposum's. Hier werden die gelegten Eier eingesammelt, ausgebrütet und die Jungtiere bis zu einem Gewicht von einem Kilo herangezogen. Im Anschluss geht es zurück zur Fundstelle der Eier, in den Wald. Die Aufzucht eines Jungtieres kostet umgerechnet rund 750€. In freier Wildbahn haben wir von den kleinen, bis zu 3 kg schweren und ziemlich flinken, nicht fliegenden Vögeln leider keine gesehen.

Auf der Farm gab es neben den Kiwi's auch noch andere Tiere zu entdecken. Beeindruckt waren wir von der Arbeit des Schäfers und das Zusammenspiel mit seinen Tieren.

Am späten Nachmittag sind wir dann an unserem Tagesziel in Waitomo angekommen und haben noch eine kleine Wanderung zu den dortigen Aranui Höhlen unternommen. Entlang eines Flusses ging es teils durch enge Felsspalten zum Aussichtspunkt in den Höhlen. 

Thermal Wonderland "Wai-O-Tapu" und Heiße Quellen

24Okt2025

Heute hieß es wieder Nase zu und durch. Die schwefelhaltigen Quellen und Geysire riechen schon ganz schön nach verfaulten Eiern. In Wai-O-Tapu konnten wir verschiedene Geysire, Pool's, Erdlöcher und Quellen beobachten. Durch die tektonische Verschiebungen der Kontinentslplatten tritt Hitze an die Oberfläche und erzeugt dieses beeindruckende Naturschauspiel.

Zur Entspannung ging es im Anschluss ins warme Thermalbad "Waikite Valley Hot Pools". Hier gab es neben der über 100 Grad heißen Quelle, sechs Pool's zum testen. 

Okere Falls Rundweg

23Okt2025

Nach einem Tag voller Abenteuer,  haben wir es heute ruhiger angehen lassen. Wir waren in der unmittelbaren Nähe unserer Unterkunft unterwegs und haben die Okere Falls und die Trout Pool Falls auf einem Rundweg erkundet. Die beiden Wasserfälle sind durch einen Fluss verbunden. Der Weg führt durch den Regenwald. 

Zu Besuch in Mittelerde und im Maori Village

22Okt2025

Am Vormittag begrüßten uns die grünen Hügel des Auenlandes mit vielen Schafen.

Am Originalschauplatz der "Herr der Ringe" und "Der Hobbit" Filme erwartete uns nicht nur eine traumhafte Landschaft, unzählige Hobbit-Häuser, lecker Bier im "Green Dragon Inn", sondern auch interessante Informationen zur Entdeckung des Drehortes durch Peter Jackson und der Zusammenarbeit mit der Farmerfamilie Alexander. 

Am späten Nachmittag stand noch eine Führung durch das Maori Village "Te Puia" auf vulkanischem Gebiet mit mehreren Geysiren, einer kulturellen Vorführung inklusive einer Haka und einem traditionellen Essen auf dem Programm. Zur Begrüßung wurde uns einiges über die kulturellen Bräuche der Maori erzählt. Im Anschluss konnten wir die Maori bei ihren ausdrucksstarken Tänzen und Gesängen mit weit aufgerissenen Augen und herausgestreckter Zunge beobachten. An diesem Tag waren die Maori freundlich gestimmt und wir durften das heilige Land betreten. Wir haben uns die Geysire von nahen, soweit es die Temperaturen und das spritzende Wasser erlaubten,  angesehen. Nach all den Anstrengungen wurde uns ein traditionelles, im Naturofen zubereitetes, Buffet zur Stärkung angeboten. Am Abend wurden die Geysire noch in ein Lichtermeer getaucht. 

Die Neuseeländer lernen die dargebotenen Gesänge und Tänze und deren tiefere Bedeutung bereits in der Schule. Man konnte spüren mit wieviel Leidenschaft und Liebe die Neuseeländer die Tradition ihrer Vorfahren pflegen und fortführen. Dies zeigte sich auch beim Abendessen, als sich ca. 30 Jugendliche zu einem spontanen Gesang zusammen fanden. 

Auf dem Weg zu unserem Apartment haben wir noch einen Stopp beim Redwood Treewalk, einem fast 800 Meter langen Baumkronenpfad eingelegt. Dieser ist ab der Dämmerung bis spät abends beleuchtet. 

Reisetag nach Rotorua

21Okt2025

Im Laufe des Tages wechselten sich Regen, Sonne und grauer Himmel mit Wind, gefühlt alle halbe Stunde ab. Da dies sowieso ein Reisetag nach Rotorua war, störte das  unsere Planung nicht. Wir haben ausgeschlafen und sind gegen Mittag nach Rotorua gefahren. Vor Ort haben wir unsere Apartementanlage erkundet und haben uns über die Waschmaschine und den Trockner gefreut. Den Rest des Tages haben wir zum organisieren der folgenden Tage, Wäsche waschen, einkaufen, einen kleinen Spaziergang und endlich auch mal wieder selber kochen genutzt. Es gab einen Klassiker der italienischen Küche und Eis zum Dessert. 

Die Fairy Falls und Hamilton Gardens

20Okt2025

Als kurze Vormittagswanderung haben wir uns zu den Lower Fairy Falls begeben. Der Weg führte durch den dicht bewachsenen Regenwald rund 250 Meter hinunter ins Tal zu den Kaskadenwasserfällen. Dies war mit Abstand der leichtere Teil der Wanderung und die Getränke standen oben im Auto. Insgesamt war es eine schöne Wanderung, in einer tollen Umgebung. 

Anschließend ging es in die, knapp zwei Stunden entfernten, Hamilton Gardens. Eine Ansammlung verschiedener Gärten aus aller Welt. Uns haben der italienische Renaissance Garten und der surrealistische Garten (Alice im Wunderland) besonders gefallen. 

Gannetkolonie von Muriwai

19Okt2025

Etwas außerhalb des Waitakere Nationalparks befindet sich in Muriwai direkt an den Klippen eine Gannetkolonie. Bei den Gannets handelt es sich um einen der größten Seevögel aus dem Bereich der Tölpel. Da hier in Neuseeland gerade der Frühling beginnt befinden sich die Vögel in der Paarungs- und Brutzeit. Richtige Nester werden von den Gannets nicht gebaut, sie wärmen die Eier mit ihren Füßen, was wir auch gut beobachten konnten. 

Im Anschluss sind wir durch die zerklüftete Küstenlandschaft zum Strand von Muriwai gewandert und haben die vom schwarzen Sand gespeicherte Wärme und das Naturschauspiel der großen Wellen genossen. Zum Baden bzw. zum Schwimmen eignen sich diese Strände eher weniger, da die Wellen und selbst die Strömung im knietiefen Wasser sehr stark sind, wir habens getestet. 

Waitakere Nationalpark

18Okt2025

In Neuseeland angekommen, haben wir es gut durch die strengen Einwanderungsbehörden geschafft. Die haben hier sogar Hunde, welche auf Nahrungsmittel reagieren. Denn diese darf  man nicht einführen. Ein kleiner Verdacht bei Dani hat sich hier aber nicht bestätigt.

Schnell noch den Mietwagen abgeholt und schwupps ging es in den Linksverkehr. Es ist gewöhnungsbedürftig, auf der für uns verkehrten Seite zu fahren. Nach knapp 40 Minuten durch eine faszinierende üppig grüne Landschaft sind im Hotel im Waitakere Nationalpark angekommen,  um dann  gleich zum Strand nach Piha weiter zu fahren. Am Surfer-Strand gab es ein leckeres Mittagessen und anschließend wurde der Schlaf vom langen Flug, im warmen schwarzen Sand, nachgeholt. Gestärkt und ausgeschlafen haben wir am Nachmittag einen Wasserfall und noch einen weiteren Strandabschnitt zum Sonnenuntergang erkundet. 

Wir machen eine Zeitreise

17Okt2025

Nachdem wir pünktlich am 16.10. gegen 22:30 Uhr zu unserem 12 stündigen Flug in dem "DeLorean", ich meine den Airbus eingestiegen sind, kamen wir am 18.10. um 7:30 Uhr in Auckland an. Bei unserem Zeitsprung haben wir glatt den 17.10. ausgelassen, möglich machte dies die Überquerung der Datumsgrenze.

Als Fazit unseres zweiten Besuches in  den USA auf unserer Reise, können wir festhalten, dass es weder Probleme bei der Einreise noch im Land selber gab. Eigentlich war es eher das Gegenteil. Die Leute waren immer aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit, egal ob auf dem Land oder der Großstadt. Man wurde oft angesprochen und kam schnell ins Gespräch. Nur beim Alkohol und Altersbeschränkungen in Bars oder im Saloon verstehen sie hier keinen Spaß. Die Städte waren aufgeräumter und vom Gefühl auch in den "Problemvierteln" sicher. Es gibt auch einen anderen Nationalstolz als bei uns zulande, hier wehen Stars und Strip's an jeder Ecke bzw. auf vielen Dächern. Von der politischen Lage gibt es hier auch ein etwas anderes Bild. Im Gegensatz zu dem aus unseren Medien gewonnenen Eindruck, werden hier die MAGA Kappen für 2028 angeboten und stehen hoch im Kurs.

Es ist und bleibt ein Land der großen Shows, egal ob auf den Leinwänden Hollywood's, den Straßenzügen in New York oder Las Vegas, sowie den beeindruckenden Nationalparks.

Hollywood, Walk of Fame und Beverly Hills

16Okt2025

Am letzten Tag unserer zwei Wochen im Südwesten der USA, gingen wir mit den Stars der Filmszene auf Tuchfühlung. Auf dem Walk of Fame in Hollywood haben wir sie alle getroffen, von Charlie Chaplin über Dwayne the Rock Johnson bis zum Hulk. Hannibal Lecter war kurz davor ein neues Menü zu kreieren. Wir konnten ihn aber nochmal umstimmen. 

PS: Anna ist nun zufrieden, heute waren die Stars nicht so schüchtern. 

Am Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang in den Hill's unternommen und im Anschluss noch auf dem Rodeo Drive vorbeigeschaut. Auf dem Weg zum Flughafen gab es noch einen kleinen Blechschaden am Auto, allen Beteiligten ist aber nichts passiert und jeder konnte die Fahrt fortsetzen. 

Vom Tellerwäscher zum Millionär

15Okt2025

Heute wurden wir zu echten Filmstars in Hollywood!🎥 🎬
Naja nicht ganz, aber egal, dennoch war es kein Problem mit Hermine, Ron und Harry durch Hogwarts zu fliegen. Bilder mit den Simpsons zu machen, oder auch Optimus Prime bei seiner Mission gegen Megatron zu unterstützen.
Teurer, als die Tickets selbst, war fast schon die Parkgebühr. Aber wer das Eine will, muss das Andere mögen.
Schon vor dem eigentlichen  Eingang, haben sich Dani und Anna in Peach👑 und Toad 🍄verwandelt. Als es dann tatsächlich in die Universal Studios ging, sind wir gemeinsam in einem Mario Kart Duell gegen Bowser angetreten. 
Zu 4. in einem Wagen ging es durch Bowsers Reich und mit einer VR-Brille sieht man die Rennstrecke vor sich.Man kann durch seinen eingebauten Controller durch lenken und schießen Punkte sammeln. Nach ½ Stunde Wartezeit wollten wir schon umkehren, doch haben wir es schließlich durchgezogen und für Anna war es ein absolutesHighlight.🍌
Ansonsten haben sich die Massen recht gut verteilt, aber man kann sich hier auch als Gruppe schnell verlieren. Ist man in einen Laden reingegangen, kam man 5 Läden weiter wieder raus. Aber keine Sorge, Alex hatte beim Warten gute Gesellschaft von Beeteljuce und dem Doc aus "Zurück in die Zukunft".

Auch die Filmsets und -hallen wurden abgefahren, wo wir auf einmal in eine "brenzlig Situation" nach der Anderen gerieten.
Doch am Meisten nahm es Anna mit, die entgegen ihrer Erwartungen, keine berühmte Person antraf. Aber es ist auch fast schon unverschämt, dass sie nicht alle winkend am Straßenrand standen ;).
Zum Schluss schafften wir es gerade so, vor den entflohenen Dinosauriern auf einer Wildwasserbahn zu entkommen.
Pitsch patsch nass, verabschiedeten wir uns also von den Minions und co, was sich nun schon in ein Gruselkabinett, zur Halloween-Abendveranstaltung, verwandelte.
Ein aufregender Tag, wo jeder sein konnte, was oder wer er will und damit eine absolute Empfehlung von uns. 
Dani war beeindruckt von der detailreichen Harry-Potter-Welt und vom Flug auf dem Besen durch die Selbige. Während dessen fand Alex im Kampf, an Optimus Primes Seite, seine Berufung.😉
Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss, denn auch die Wildwasserfahrt durch den Jurassic Park war für uns alle ein Muss!

Auf der Küstenstraße Nr. 1 zum Santa Monica Pier

14Okt2025

Nachdem die Gewitterfront abgezogen war, schien früh morgens wieder die Sonne. Wir verbrachten daher den Vormittag noch in Morro Bay. Dann fuhren wir die Küstenstraße entlang in Richtung Los Angeles. Der erste Zwischenstopp wurde am breiten Sandstrand von Pismo Beach eingelegt. Anna ließ sich weder vom recht kühlen Wetter noch den Wellen abschrecken und testete den Pazifik. 

Dann haben wir uns zum Glück gegen eine Wanderung in Santa Barbara entschieden und sind statt dessen  bei Sonnenschein in den Supermarkt rein und bei einem heftigen Regenschauer aus dem Supermarkt wieder rausgekommen. Nur kurz mal ein paar Lebensmittel shoppen und dann das: Der Weg zum Auto glich einem ca. 15 cm hohem Fluss. Barfuß zum Auto war da die beste Option. Bei gutem Wetter sind wir zur Dämmerung am Santa Monica Pier angekommen und haben dort einen schönen Abend verbracht. 

Tornado Warnung in Morro Bay

13Okt2025

Entlang von landwirtschaftlichen Feldern und Weinanbaugebieten ging es in den kleinen Küstenort Morro Bay. Das markante Wahrzeichen ist der Morro Rock, vor der Küste des Ortes. Die letzten Sonnenstrahlen verabschiedeten sich heute etwas früher und es trübte sich ein. Bei einem Spaziergang durch den Ort und am Strand entlang, konnten wir sowohl Surfer, als auch Robben beobachten, die mit den Wellen spielten. Wenig später fing es an zu regnen und wir haben uns ins Zimmer verzogen. Gegen 23:15 Uhr ertönten unsere Handys mit einem Warnton gleichzeitig. Es kam eine Tornado Warnung vom Wetterdienst für Morro Bay rein. Es sollten umgehend die unteren Etagen fester Gebäude aufgesucht werden, 23:40 Uhr bestehe die Gefahr eines Tornados. Da wir im Erdgeschoss unseres Hotels untergebracht waren und keine weiteren Nachrichten folgten, blieben wir im Zimmer und verfolgten die Wetterlage aus dem Fenster und im Netz. Es regnete nun in Strömen und der Wind bließ ebenfalls heftig, ein Tornado blieb zum Glück aus und 30 Minuten später war das Schauspiel dann auch vorbei. 

Durch den Yosemite in den Sequoia/Kings Canyon Nationalpark

12Okt2025

Auf der Fahrt durch den Yosemite Nationalpark sind wir am Half Dome, El Capitan, mehreren Bergseen und den Bridalveil Falls vorbeigekommen, um schließlich weiter zu den großen Mammutbäumen im Kings Canyon bzw. Sequoia Nationalpark zu fahren. Nach einer langen Fahrt konnten wir unzählige Redwood's und Sequoia's am späten Nachmittag bestaunen.

Die größten und ältesten Bäume sind mehrere tausend Jahre alt und rund 90 Meter hoch, bei einem Umfang von gut 30 Metern. Einige dieser Bäume oder Baumgruppen haben besondere Namen wie: Sentinel, General Sherman, The President, Lincoln... oder der gefallene Monarch. Auf den Bildern lässt sich die wahre Größe leider nicht immer so gut abbilden, man bekommt aber einen ungefähren Eindruck, wenn man die Menschen im Vergleich sieht. 

Von der Hochzeitskapelle in die Wüste

11Okt2025

Am Morgen hieß es Abschied von Las Vegas zu nehmen und in die Wüste zu fahren. Vor gut drei Wochen kam es zu einer Überschwemmung bzw. Sturmflut im Death Valley, genauer gesagt beim Badwater Basin. Das gesamte Gebiet wurde überspült und die Straße ist immer noch nicht passierbar. Wir konnten jedoch einen Blick von oben, vom Dante's View auf Badwater, dem tiefsten Punkt Nordamerikas mit 89 Metern unter dem Meeresspiegel werfen.

Vorbei am Zabriskie Punkt und einem Ausläufer vom Salzsee waren wir zum Sonnenuntergang auf der großen Mesquite Sanddüne. Auf dem Weg zum Hotel haben wir einen kleinen Zwischenstopp mitten im Nirgendwo eingelegt, um den sternenklaren Himmel zu bewundern. Unzählige Sterne und wir standen mitten unter der Milchstraße.

Kleine Weltreise an einem Tag

10Okt2025

Na wenn das nicht ein Geburtstag ist, einmal Afrika, Europa, Nordamerika, Märchenschloß und wieder zurück. Zu Fuß ging es nach Ägypten bzw. ins Luxor Hotel, danach weiter nordwärts auf dem Strip durch das Mittelalterschloss Excalibur. Nach einem leckeren Mittagessen haben wir den Untergang von Atlantis in Griechenland gesehen, sowie Paris, New York und Venedig erkundet. Wenn  "Mann" schon einmal in Las Vegas ist, dann ist ein Besuch im  Spielcasino ja quasi Pflicht, aber wie heißt es so schön 'Pech im Spiel, Glück in der Liebe.";) oder so ähnlich. Am späten Nachmittag konnten wir die Fontänen am Bellagio zu den Klängen von Sinatra bewundern. Als Highlight des Tages  haben wir die Show "Mad Apple" vom Cirque du Soleil besucht. Mit Witz und akrobatischen Leistungen, haben uns die Künstler begeistert. Den ereignisreichen Tag haben wir auf der Terrasse des Hard Rock Cafe's ausklingen lassen.

Downtown LV Fremont Street Experience

09Okt2025

Unterwegs im Gründungsviertel von Las Vegas. Die ersten Casino Hotels entstanden  in den 1940er Jahren rund um die Fremont Street. Ab den 1950ern wurden die ersten Casinos am heutigen Strip gebaut und es begann ein Wettbewerb, um den besten Standort und die Gäste. Letztendlich setzte sich der Standort entlang des Strip's durch und Downtown verfiel ein wenig. Um dem entgegen zu wirken, wurde 1995 die Fremont Street Experience (eine rund 420 Meter lange Kuppel mit über 24 Millionen LEDs) eröffnet. Weiterhin wurden ab dem Jahr 2012 Projekte im Wert mehrerer 100 Millionen Dollar zur Revitalisierung der Innenstadt freigegeben und umgesetzt. Jeden Abend treten mehrere Künstler auf und der LED Bogen wird als Projektionsfläche für Lichtshows genutzt.

Entlang der Mother Road 66 nach Las Vegas

08Okt2025

Auf und entlang der berühmten Route 66, die von Chicago bis nach Santa Monica führt sind wir heute nach Las Vegas gefahren. Als Zwischenstopp haben wir in Kingman das Route 66 Museum und das historische Stadtviertel, sowie den Hoover Dam, eines der Sieben Moderne Bauingenieurswunder. Er dient zur Stromerzeugung für mehr als eine Million Menschen, reguliert den Hochwasserschutz und beliefert fast den kompletten Südwesten der USA mit Trinkwasser. 

Unterwegs im Grand Canyon

07Okt2025

Heute haben wir uns auf den Weg durch den Grand Canyon begeben. Der 446 km lange Canyon entstand durch geologische Hebungen, Senkungen und dem Einschneiden des Colorado Rivers. Wir haben uns vom "Desert View" mit seinem markanten Aussichtsturm zum "Hopi Point" mit einem herrlichen Sonnenuntergang vorangearbeitet. Da die Parkwege nicht beleuchtet sind, wurde es mal wieder eine Nachtwanderung. Zum Glück kam tatsächlich noch ein Bus, der uns zum Parkplatz am Visitor Center gebracht hat. 

"Fünf Tage rote Steine" so oder so ähnlich könnte man die vergangenen Tage hier beschreiben. So einfach lässt sich diese Aussage jedoch nicht abtun. Ja es waren 5 Tage und ja es waren überwiegend rote Steine, Felsen oder Sand, aber auf eine sehr unterschiedliche Art und Weise.  

 

Antelope Canyon, Lake Powell und Horseshoe Bend

06Okt2025

Im Indianer Reservat ging es hinab in den Antelope Canyon X. Der Antelope Canyon bestand früher aus einer Ebene. Es entstanden Risse und diese wurden durch Wind und Starkregen ausgespült, so entstanden die markanten runden Formen. Es gibt mehrere Abschnitte des Antelope Canyons, alle befinden sich auf Indianergebiet in der Nähe von Page.

Am Nachmittag haben wir einen Abstecher zum Lake Powell im Glen Canyon Nationalpark unternommen und sind im Anschluss zur Horseshoe Bend mit Blick auf den Colorado River gefahren. 

Sunset im Bryce Canyon

05Okt2025

Nach einer Nacht im "Bryce Pioneer Village", einer schönen Motelanlage im Country-Style, haben wir den ganzen Tag im Bryce Canyon verbracht. Vom höchsten Punkt im Park, auf immerhin 3.000 Metern, hatten wir einen herrlichen Rundumblick. Vorbei an unzähligen Aussichtspunkten sind wir am Nachmittag am Sunset Point angekommen. Von dort aus haben wir eine Wanderung auf dem Navajo Loop Trail hinab in den Canyon und natürlich auch wieder hinauf unternommen. Der Blick von unten auf die Zinnen eröffnet eine ganz andere Perspektive, als vom oberen Rand. Es gibt so viele schöne Motive, die wir nicht alle einfangen konnten. Die untergehende Sonne tauchte zum Abschluss des Tages alles in ein ganz besonderes Licht. Heute kamen, in unserem nicht endenden Sommer, die ersten Herbstgefühle auf. Die wenigen Laubbäume der Region färben sich auch hier in herrliches Gelb und Rot. Die Temperaturen sind jedoch weiterhin warm.

Zion Nationalpark

04Okt2025

Der Zion Nationalpark ist der zweit meistbesuchte Park in den USA und zog im Jahr 2024 rund 5 Millionen Besucher an. Wir werden vermutlich in der Statistik des Jahres 2025 nicht mit einfließen, da wegen des "Government Shutdowns" die Parks zwar geöffnet haben, aber die Kassenhäuser nicht besetzt sind. Da haben wir heute also 35 USD gespart. Dies kombiniert mit einem Wochenende heißt, wir waren also nicht alleine vor Ort. 

Nach einer längeren Parkplatzsuche sind wir dann mit dem Shuttlebus in den Park gefahren und anschließend den Riverside Trail durch den Canyon gelaufen. Zum Sonnenuntergang sind wir zum "Pine Creek Overlook" hinauf gestiegen. Dies ist ein nicht allzu langer, aber durchaus vordernder,  teilweise nicht gesicherter, Aufstieg. Man wird in jedem Fall mit tollen Ausblicken belohnt. Der Rückweg im Dunkeln erwies sich, als der schwierigere Teil der Wanderung. 

Durchs Valley of Fire nach St. Georg

03Okt2025

Nach einer ersten Nacht in Las Vegas und kurzem Zwischenstopp im Outlet, ging es in die Wüste ins Valley of Fire. Vorbei an diversen Gesteinsformationen, wie Brücken oder Gesichtern und indigenen Malereien ging es zur "Feuerwelle", einer geschwungenen Felsformation mit Farbverlauf.

Reisetag von Lima nach Las Vegas

02Okt2025

Heute war ein kompletter Reisetag zwischen den Kontinenten Süd- und Nordamerika. Ein kleines Ärgernis war, dass wir unser TSA konformes Taschenmesser mit einer Klinge von unten 6 cm am Flughafen von Lima abgeben mussten. Der, Rest inklusive Mietwagenübernahme und Hotel Check-in um 2 Uhr, lief entspannt. Schon am Flughafen wurden wir mit grellen Neonfarben, Bling, Bling und Spielautomaten begrüßt. Die erste Fahrt über den Strip mitten in der Nacht war schon beeindruckend, ein ganzes Lichtermeer und an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Wir hatten ein kleineres Casino Hotel mit Blick auf die neue riesige beleuchtete Kuppel "Sphere" und das "Venetian" im Hintergrund.

Lima als Zwischenstop

01Okt2025

Nach dem Frühstück und einem herrlichen Sonnenaufgang über dem Regenwald ging es entspannt zum Wellblechbaracken-Flughafen und kurze Zeit später mit Latam Air nach Lima. Den Nachmittag und Abend haben wir in Miraflores, einem Stadtteil von Lima direkt am Meer verbracht und einen schönen Sonnenuntergang gesehen. 

Die Regionen in Peru, in denen wir unterwegs waren, aber auch die Menschen unterscheiden sich schon sehr stark voneinander. Von der Andenregion mit karger Vegetation und überwiegend kleineren und kräftigen Personen, über den Amazonas mit seinem tropischen Temperaturen und Artenreichtum an Pflanzen und Tieren ( Leider existiert nur noch ein ursprünglicher Bestand des Regenwaldes von rund 10 Prozent) bis zu der schon sehr westlich geprägten Hauptstadt Lima. 

 

Zurück in der Zivilisation

30Sept2025

Der Tag startete entspannt, wir konnten ausschlafen und nach dem Frühstück noch den Pool genießen. Dann hieß es Taschen packen und Abschied von der Lodge und unserem Guide nehmen. Am ersten Tag wäre uns dies sicherlich leichter gefallen. Irgendwie gewöhnt man sich an die Umstände im Wald und gewinnt diese sogar  lieb. Im Anschluss ging es mit dem Boot zurück nach Puerto Maldonado, wo wir von "Ich bin der JULIO" begrüßt wurden. Auf dem Programm stand heute noch der Besuch des örtlichen Marktes. Unser Julio hetzte uns in 10 Minuten über den Markt und sagte, dass die Tour jetzt beendet wäre. Wir haben den Besuch des Marktes auf eigene Faust verlängert und unseren Aushilfs-Casanova gebeten unser Gepäck ins Hotel zu bringen. Dies hat er auch tatsächlich gemacht. Es gab dann noch Einiges zu entdecken und zu probieren. Die obligatorische Kokosnuss durfte dabei natürlich nicht fehlen. Auch eine ganze Straße von Näherinnen und der "Media Markt" waren zu finden.

Dann ging es etwas abenteuerlich mit dem TukTuk ins Hotel und danach direkt in ein nahegelegenes Café. Die Getränke und das Essen gerieten in den Hintergrund, als sich neben uns eine Faultierdame mit ihrem Jungen den Bambus nach oben schlängelte. Damit hätten wir in der Stadt nicht gerechnet. Auf dem Weg zurück haben wir noch Kollegen getroffen und eine riesige "Schote" am Straßenrand erworben. Nachdem sich die Einheimischen auch darauf gestürzt haben, musten wir diese auch haben. Natürlich brauchten wir erst noch eine Erklärung, was man von dem guten Stück essen kann. Wir haben die Schlangenhaargurke dann zum Sonnenuntergang am Hafen gegessen.

Damit wir uns nicht so einsam fühlten, hat uns unser Frosch begleitet. Dieses Mal saß er jedoch im dritten Stock außen am Fenster und einen Aguti haben wir auch im Hotelgarten gesichtet.

Papageien Lehmlecke und Besuch der Indigenen

29Sept2025

Am Morgen klingelte der Wecker wieder 4:30 Uhr. Dieses Mal haben wir uns auf den Weg zur "Collpa" also der Papageien Lehmlecke begeben. Die verschiedenen Vögel brauchen das Salz aus der Erde, um Gifte aus den Früchten zu neutralisieren und den Sand, um den Magen zu reinigen. Es waren viele Sittiche, aber auch einige Papageien zu sehen, ein schönes Spektakel.

Da wir im Anschluss ein wenig Freizeit hatten, war die Warnung "Geht nicht alleine in den Wald!" ziemlich schnell vergessen. Also auf in den Wald zur zweiten Aussichtsplattform. Nach einer kurzen Wanderung haben wir diese schnell gefunden und sind nach oben gestiegen. Eine Brüstungshöhe von 60 cm und keine Absturzsicherung in der Mitte entsprechen zwar nicht den gewohnten Standards, aber wir hatten eine schöne Aussicht und waren ganz alleine. Was für eine Ruhe. Nicht ganz, denn die unzähligen Zikaden sangen ihr Lied. Von ohrenbetäubenden Kreissägen, über sämtliche Martinshörner war alles dabei. Was für ein Sound. Die nachfolgenden Bilder zeigen die Entwicklungsstadien einer Zikade. Von der leeren Puppe, über das Schlüpfen bis zum fertigen Tier. Beeindruckend ist, dass diese kleinen Tiere mit ihren Körpern diese erhebliche Geräuschkulisse erzeugen.

Da wir noch ein wenig Zeit bis zum Mittagessen hatten, schnappten wir uns zwei Kajaks und fuhren fast eine Stunde auf dem Madre de Dios. 

Für den Nachmittag war ein Ausflug zu den indigenen Bewohnern der Region und zu einer Obstplantage geplant. Da wir nur zu dritt waren, nahm sich unser Guide und die Gastfamilie viel Zeit und ließ uns Einiges ausprobieren. Also ging es ans Baumwolle spinnen, Bogen schießen und Feuer machen. Die Einheimischen boten uns auch geräucherten Fisch und lebende dicke Rüsselkäfer-Larven  an. Dies sei eine Delikatesse, jedoch nicht für jeden von uns. 

Die indigene Familie wird vom Staat geduldet und darf kostenfrei auf dem Land leben. Sie ernähren sich überwiegend von dem, was das Land so bietet. Sie jagen, fischen, halten ein paar Tiere und ernten, das was so wächst. Das Wasser zum Waschen nehmen sie aus dem angrenzenden Fluß. Das Trinkwasser holen sie mit einem Kanister aus einer Quelle in der Nähe. Die Kinder fahren mit dem Boot ca. 45 Minuten zur Schule. Die Familie verarbeitet Baumwolle, bastelt Ketten und Armbänder und verkauft diese Dinge. Aus dem Verkaufserlös wird gelegentlich etwas zum Essen dazu gekauft.

Eine Krankenversicherung haben sie nicht. Sie sind aber selten krank und haben Ihre eigenen pflanzlichen Mittel. Der Staat übernimmt in Notfällen die Kosten.

Die Familie machte einen sehr entspannten Eindruck. Beeindruckend fanden wir, dass die beiden Familienoberhäupter mit 70 Jahren kein graues Haar hatten. 

Danach  ging es zur Obstplantage, wo für alle etwas Leckeres zur Verkostung zu finden war, von Zitrusfrüchten, Bananen, Rohrzucker, Kaimito bis zur Kakaobohne. Die Zeit verflog so schnell, dass wir pünktlich zu einem wundervollen Sonnenuntergang mit unserem Boot den Rückweg antraten.

Bei einer spontanen Nachtwanderung  dachten wir, Eduardo zeigt uns ein paar Spinnen im Garten. Aber nein, wir marschierten also, wie wir waren, mit Flipflops und kurzer Hose eine Stunde in den Regenwald. Hier zeigte uns Eduardo noch einige Spinnen, eine Stabheuschrecke, die größte Krötenart der Welt, welche ein Gift absondert, Riesenameisen, welche stechen und Schmerzen für 24 Stunden verursachen und viele andere nachtaktive Tiere. Fledermäuse flogen dicht über unseren Köpfen hinweg und eine Motte, so groß wie eine Männerhand, hatte es auf Anna abgesehen. Wir hatten also bei einer gruseligen Geräuschkulisse das Ziel unbeschadet den Abend zu überstehen. Es galt nach oben nach Spinnen und Schlangen zu schauen, aber auch unten alle Tiere, Steine, Wurzeln und beim Überqueren der morschen Brücke ("Wenn ihr einzeln geht, wird sie schon halten!") alles im Auge zu behalten. Mehrfach wurde die Frage, "Wann gehen wir eigentlich  wieder zurück?" überhört. Aus einem anfänglichen, "Immer festes Schuhwerk und möglichst lange Hose!" wurde in der Nacht dann plötzlich "Die mit den Badelatschen müssen aufpassen, wo sie hintreten!".

Ein wenig erschreckend war auch, dass nur einen Meter vom Hauptweg entfernt mehrere Vogelspinnen in einer Palme wohnen. Damit wir besser schlafen konnten gab es noch etwas Leckeres von der Bar.

Sandoval Lake

28Sept2025

Die erste Nacht in der Lodge haben wir trotz Tierbesuch im Zimmer gut überstanden. Es ist schon beeindruckend, wie dunkel es ist, wenn der Strom aus dem Generator abgestellt wird. Die Hand vor den Augen war nicht mehr zu erkennen. Mit den Geräuschen des Urwaldes sind wir dann schließlich irgendwann eingeschlafen. 4:30 Uhr klingelte der Wecker zum Ausflug auf den Lake Sandoval.Dies ist ein großer, für seinen Tierreichtum bekannter, See im Tambopata Nationalpark. Zum  Sonnenaufgang saßen wir in den Booten und fuhren 20 Minuten flußaufwärts. Danach ging es knapp 3 km zu Fuß zum See. Dort erwarteten uns schon einige kleinere Boote, mit denen wir die Uferränder erkundeten. Unser Guide zeigte uns die hier beheimatete Tierwelt.

Das letzte Bild, ist ein Suchbild. Es werden 6 Minifledermäuse in Reihe gesucht. Die Fledermäuse setzen sich hintereinander zur Ruhe, um Fressfeinden  vorzutäuschen, dass sie eine Schlange wären.

Am Nachmittag haben wir eine Exkursion in den Wald unternommen und haben einen 45 Meter hohen Aussichtsturm erklommen. Die Sicht von oben auf den Wald ist nochmal eine ganz Andere und eröffnet neue Perspektiven. 

Corto Maltes, auf der Suche nach den Kaimanen

27Sept2025

Mit dem Boot haben wir heute die Zivilisation verlassen und sind von unserer Wasai Lodge in Puerto Maldonado zur "Corto Maltes Amazonia Lodge" gefahren. Der einzige Zugangswege führt über den Fluss Madre de Dios "Mutter Gottes", der durch Peru und Bolivien fließt und schließlich im großen Amazons mündet. Nach einer gut halbstündigen Fahrt erreichten wir die Lodge, wo wir begrüßt wurden und erste Instruktionen (wo ist was und geht nicht alleine in den Wald!!!) bekamen. Nach einer kurzen Orientierung ging es vor dem Mittagessen erstmal zur Abkühlung in den Pool. 

Am Nachmittag haben wir uns mit unserem deutschsprachigen Guide Eduardo getroffen. Wir erhielten eine weitere Einweisung und los ging es zu Fuß in den Urwald. Er gab uns reichliche Informationen zur Flora und Fauna. Anna fühlte sich in den noch nahen Biologieunterricht zurückversetzt. Wir haben Aras und verschiedene Obstbäume, wie Mangobäume in der Anlage gesehen. Im direkt angrenzenden Wald haben wir Termieten, Feuer- und Waldameisen, diverse Vögel und unterschiedliche Pflanzen und Bäume, die teilweise eine Symbiose eingegangen sind, gesehen. Einzelbäume mit einer besonderen Bedeutung für die Region waren der Paranuss-, Eisen- und Gummibaum. Außerdem haben wir auch einiges über die Gewinnung von Latax erfahren. Zurück im Zimmer haben wir Bekanntschaft mit unseren  Mitbewohnern (zwei Frösche, an sich nicht schlimm, aber die Kleinen waren echt flink und konnten gut einen Meter weit springen und ein paar extra große Schaben waren auch dabei) gemacht. Kurz haben wir überlegt wieder abzureisen, aber wir hätten, dann wohl einiges verpasst.

Nach einer Pause haben wir uns am frühen Abend per Boot auf die Suche nach Kaimanen begeben. Als erstes haben wir am Flussufer zwei Wasserschweine gesehen. Dabei handelt es sich um die größten Nagetiere der Welt mit bis 70 kg. Im weiteren Verlauf unserer Tour haben wir sehr viel, teils noch sehr kleine Kaimane am und im Wasser entdeckt. Nach dem Abendessen und kurzem Barbesuch ging es gegen 22 Uhr ins Zimmer, denn dreißig Minuten später hieß es Strom und damit auch Licht aus. 

Puerto Maldonado das Tor zum Amazonas

26Sept2025

Mit Latam ging es am frühen Nachmittag nach Puerto Maldonado der Hauptstadt der Region Madre de Dios am Tambopata Nationalpark. Der Start und die Landung in Cusco waren schon etwas besonderes, so zwischen den Bergen mitten in der Stadt. Da ging es recht steil nach oben und dann 2 - 3 Kurven damit man an den Gipfeln vorbeikommt. Vom gefühlten nächtlichen Winter kamen wir ins subtropische Klima des Amazonas. Nach gerade einmal 45 Minuten sind wir gut angekommen. Zu Fuß ging es dann über das Rollfeld zum Terminal, na eher gesagt zu einer kleinen Blechhalle. Vom netten Empfang der Tourismusabteilung mit Giveaways waren wir positiv überrascht. Nach einer kurzen Taxifahrt sind wir an unserer Unterkunft für diese Nacht am Ufer des Flusses angekommen. 

Den Sonnenuntergang haben wir in einem kleinen einheimischen Lokal an der Bootsanlegestelle erlebt und waren anschließend noch ein wenig im Ort unterwegs. 

Cusco "Nabel der Welt"

25Sept2025

Die Hauptstadt der Inkas wird auch als Nabel der Welt bezeichnet. Cusco befindet sich auf 3.400 Metern und war vom 13. Jahrhundert bis zur spanischen Eroberung das Zentrum des Inkareiches. Das heutige Stadtbild wird von kolonialen Bauten im Zentrum und im Stadtteil San Blas bestimmt. Die ehemaligen Tempel der Inkas wurden bis auf die Grundmauern zerstört. Auf diesen Mauern wurden christliche Kirchen bzw. der Dom aufgesetzt. An vielen Stellen in der Stadt kann man noch die perfekt angepassten Steinblöcke (die ohne Mörtel als Trockenmauer ausgeführt wurden) bewundern. Das dritte Bild zeigt auf der linken Seite das Original und rechts den Nachbau mit Mörtel, allerdings mit den originalen Steinen.

Nach einer Runde durch die Innenstadt ging es weiter bergauf zu einem Aussichtspunkt oberhalb von San Blas. In diesem Stadtteil sind viele Künstler und Handwerker zu finden. Die malerischen Gassen sind geprägt von weißen Wänden und blauen Türen. Abschließend wurde die örtliche Markthalle mit vielen kleinen Garküchen besichtigt und getestet. Das Essen und die Getränke waren sehr lecker und kosteten nur ein Drittel der üblichen Restaurantpreise. Nach dem Sonnenuntergang ging es in der Dämmerung zurück ins Hotel. 

IncaRail Upgrade auf dem Weg nach Cusco

24Sept2025

Unser Transfer nach Cusco startete 10:30 Uhr mit einem Upgrade in ein Panoramaabteil des Zuges plus gratis Getränke, Snacks, Theateraufführung und Tanzveranstaltung mit Livemusik. Die anschließende Busfahrt von Ollantaytambo nach Cusco war nicht so komfortabel, das lag überwiegend am Zustand der Straßen und am engen Sitzabstand im ausgebuchten Bus. Schließlich erreichten wir Cusco gegen 14:30 Uhr und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Hotel. Dass die 1,5 Kilometer doch eine halbe Stunde dauerten, lag an den fast 100 Höhenmetern mit vielen Stufen und engen Gassen im historischen Stadtteil San Blas. Der Ausblick vom Zimmer über die Stadt und das schöne Hotel im Kolonialstil entschädigten die kleinen Strapazen. Am späten Nachmittag erkundeten wir noch den zentralen Plaza de Armas mit seinen schönen Kirchenbauten. Zurück ging es dann wieder bergauf durch enge Gassen, welche von vielen kleinen Handwerksläden, Restaurants und Verkaufsläden geprägt sind. Vom Zimmer aus bestaunten wir dann das Lichtermeer von Cusco. 

 

Machu Picchu, eins der neuen Weltwunder

23Sept2025

Der Morgen war noch grau verregnet und die Berge hüllten sich in dichten Nebel. Doch gegen Mittag lockerten sich die Wolken auf und die Sonne ließ sich sogar blicken. Dass wir Eintrittskarten für 14 Uhr gebucht hatten, erwies sich als Vorteil. Bevor es hinauf zur Zitadelle ging, hieß es jedoch Tickets für den Bus kaufen und sich in der langen Schlange einreihen.

Dort haben wir auch kurz vor der Abfahrt den, für uns perfekten, Guide gefunden, welcher sich die Zeit nahm, uns sehr viele interessante Dinge zu erzählen und viele Fragen zu beantworten. Ganze 3,5 Stunden später, waren wir tatsächlich fast die letzten Besucher an diesem Tag, um Einiges schlauer und sehr begeistert von diesem traumhaften Ort. Die Bilder können diesen Zauber nur in Ansätzen wiedergeben. Die Inka Zitadelle Machu Picchu wurde ab 1450 erbaut und ist zu 75% im Originalzustand erhalten geblieben. Während der spanischen Eroberungen in Südamerika im Jahr 1536 haben die Inkas (genannt: Quechua, "Veränderer der Welt") Machu Pichu verlassen. Obwohl die Spanier nie den Berg eroberten, da die Brücken des damals einzigen Zugangsweges über den Inkatrail auf Anweisung des Königs zerstört wurden. Es lebten rund 500 bis 600 Personen in der Zitadelle. Da der Zugang auch für die anderen Händler nicht mehr möglich war, fehlten schlicht nach einigen Jahren die Lebensmittel. Im Jahr 1902 entdeckten zwei Farmerfamilien zufällig Machu Picchu und im Jahr 1911 wurde die übetwucherte Ruinenstadt durch den amerikanischen Entdecker Hiram Bingham der Welt bekannt gemacht. 

Der Zauber von Machu Pichu liegt auch darin, dass man auf den zweiten Blick noch neue Dinge entdecken kann. Und vieles auch noch gar nicht entdeckt oder verstanden wurde. 

So sieht man unten (das dritte Bild) eine traumhafte Landschaft, aber auch ein Gesicht. Oder mit etwas Phantasie sieht man unten links ein Meerschwein und wenn der Nebel weg wäre, würde die Bergformation im Hintergrund eine Spiegelung hiervon ergeben.

Die Menschen hier feierten gern, viel und gemeinsam. Alle Schichten vom König bis zum Bauern aßen täglich gemeinsam auf dem Festplatz. Der König wurde, wie ein Gott verehrt, da er den Menschen ein gutes Leben ermöglichte. 

Zur Zidadelle führte nur ein Durchgang. Dieser wurde durch ein Tor versperrt. Alle anderen Wohnhäuser, auch der Zugang zu den Königsgemächern, waren offen. Die Ideologie der Menschen war anders, keiner hatte Angst bestohlen zu werden.

Der Schamane lebte weiter oben, da in dieser Höhe die erforderlichen Heilpflanzen wuchsen.

Wir haben den Haupt-Sonnen-Drei Fenster- und Condortempel gesehen. Wobei uns unser Guide erklärte, dass der Drei Fenster Tempel eigentlich der Tempel der Drei Welten sei. Die obere, die diesseitige-und die Unterwelt. Jedes der drei Fenster stellt eine dieser Welten dar. Diese 3 Welten werden auch mit den 3 heiligen Tieren dargestellt, der Condor, der Puma und die Schlange.

Im Tempel der Drei Welten ist ein Stein mit 3 Stufen zu sehen und das Sonnenlicht fällt hier herein und welch Zufall, der Stein wirft einen Schatten. Als Symbol für die  Welt der Toten. 

An dieser Stelle könnten noch viele andere spannende Fakten genannt werden, z.B. über die geographisch perfekte Auswahl des Standortes, die Agrarwirtschaft (es gab mehr als 4000 unterschiedliche Kartoffelsorten), die Besonderheiten der Architektur und Bauweise...

Ihr merkt, wir sind begeistert. 

Für die Zukunft ist fraglich, ob dieser Ort auch weiterhin zu Fuß betreten werden kann. Da die erhebliche Besucherzahl von 6000 Touristen am Tag und die Erderschütterungen durch Erdbeben der Bausubstanz zusetzen.

Mit der IncaRail nach Aguas Calientes

22Sept2025

Auf einer der schönsten Bahnstrecken Perus entlang des Urubamba Flusses sind wir heute nach Aguas Calientes gefahren. Es gibt lediglich zwei Unternehmen, PeruRail und IncaRail die diese Strecke bedienen. Wir haben uns für die Letztere entschieden, da diese nicht nur 5 kg Gepäck akzeptiert. Am Bahnhof und an Bord gab es kulturelle Darbietungen. Die kleine Stadt Aguas Calientes ist der Ausgangspunkt für Erkundungen von Machu Picchu und ist nur mit der Bahn oder zu Fuß erreichbar. Ein quirliger Markt direkt am Bahnhof und viele kleine und steile Gassen prägen das Stadtbild. 

Besuch beim Schamanen, Alpaka, Workshop und Inka Museum

21Sept2025

Auf den Spuren der traditionellen Heiler, waren wir heute in der Bergwelt der Anden etwas oberhalb von Chinchero auf gut 4.ooo Metern Höhe bei einem Schamanen zu Besuch. Grundsätzlich ähneln sich die Rituale der Heiler im Vergleich zu Bali mit Meditation, Loslassen der negativen Energien und Opfergaben, jedoch werden hier Mutter Erde und die heiligen Berge um Kraft gebeten. Auch hier war man quasi für einen Moment Teil der Familie. Der Sohn half beim Übersetzen und im Anschluß gab es eine, von der Frau des Schamanen, selbst gekochte und sehr leckere Quinoa-Suppe. 

Unser nächster Stopp war eine archäologische Ausgrabungsstätte. An dieser Stelle wurden die Sterne durch die Inkas beobachtet und wichtige astrologische Entdeckungen gemacht. Auf dem Weg zum Inka Museum war eine kleine Alpaka Farm, wo wir die Tiere füttern konnten und im Anschluss irgendwie in eine Vorführung, über die traditionelle Herstellung der Stoffe geraten sind. Also eigentlich saß zunächst nur Alex zwischen den 14 intrressierten Damen. Denn Dani wurde von den Verkäuferinnen zu deren Mittagessen eingeladen und hat das natürlich nicht ausgeschlagen. Es war sehr einfach, aber lecker.

Die Vorführung war tatsächlich sehr interessant. Wir haben einiges über die Herstellungsprozesse  (vom Scheren der Alpakas, übers Reinigen der Wolle, das Färben bis zum Weben) erfahren. Die traditionelle rote Farbe wird z.B. aus Parasiten von den Kakteen gewonnen.

Danach ging es zum Abschluss über schöne Aussichtspunkte zum Inka Museum, wo die verschiedenen Stämme und ihre Traditionen eindrucksvoll dargestellt wurden. 

Ollantaytambo im heiligen Tal

20Sept2025

Unser Tourguide von gestern hat uns einen Besuch der Tempelanlagen in der lebendigen Inkastadt Ollantaytambo empfohlen, nach kurzem Überlegen haben wir uns auch dafür entschieden. Da Ollantaytambo nur 15 Minuten von unserer Unterkunft entfernt liegt, war es eine entspannte Anreise mit dem Taxi. Der Inka-Komplex, auf dessen Gipfel der Sonnentempel tront,  diente als zeremonielle Stätte und als astronomisches Observatorium. In der Stadt selbst sind ebenfalls noch viele Bauwerke und Straßen bzw. Gassen aus dieser Zeit vorhanden. Dass die auf dem Gelände verteilten Monolithen weder zum klettern noch als Liegefläche gedacht waren, interessierte Alex anscheinend nicht, er kassierte drei Ordnungsrufe per Trillerpfeife vom Wachpersonal. Auch die Lamas quittierten seine Annäherungsversuche mit kräftigem Spucken. 

Auf den Felsformationen sind Gesichter der Inkas zu sehen . 

Bevor wir die gegenüberliegende Hangseite zum Sonnenuntergang erklommen haben, gab es zur Stärkung eine Inka Kola und Meerschweinchen in Nuggets nur für Alex. Am Abend gab es an der Hotelbar noch einen Pisco Sour.

Moray, Maras und der Markt von Urubamba

19Sept2025

Nach einer kühlen Nacht auf fast 3.000 Meter Höhe sind wir bei sonnigem Wetter mitten in der Bergwelt der Anden aufgewacht. Tagsüber kann man es in der Sonne gut mit kurzer Hose und T-Shirt aushalten, wo hingegen sich die Temperaturen am Abend dem Gefrierpunkt näheren.

Das schöne Frühstück konnte Alex noch nicht genießen. Er hatte noch ein wenig mit der Anpassung an die Höhenluft zu tun. Nach ein paar kurzen Chat's hatten wir einen Fahrer und Guide organisiert, welcher mit uns nach Moray (einer kreisförmigen landwirtschaftlichen Versuchsfläche der Inkas) fuhr. Weiterhin besteht die Anlage aus zwei runden, sowie einer halbrunden Vertiefung und einer Erhebung, was das Gesicht und den Tempel zu Ehren von Mutter Erde darstellen soll. Danach ging es zu Maras (einer Salzgewinnungsanlage der Inkas aus einer natürlichen unterirdischen Quelle mit über 5.000 Pool's). Das dort gewonnene Salz hat verschiedene Farben (gelb, braun, rosa, weiß...). Die verschiedenen Farben entstehen, je nach Reifedauer, verbunden ist damit auch eine unterschiedliche Wirkung des Salzes. Auf dem Weg zu diesen Zielen sind wir noch an einer außergewöhnlichen Hotelanlage (Skylodge) direkt an einer Felswand vorbeigekommen. Im Anschluss haben wir die Markthalle und den Plaza de Armas mit seinen Seitenstraßen in Urubamba erkundet. 

Fazit SF und NYC, Anreise nach Urubamba

18Sept2025

Westküstenflair trifft auf Gotham City, so oder so ähnlich könnte man es beschreiben.

So gravierend wie oben genannt sind die Unterschiede der beiden Metropolen gar nicht. Selbst Manhattan wirkte aufgeräumter und gechillter, als gedacht. Ob dies am typischen Grasgeruch an jeder Ecke lag, ließ sich nicht genauer feststellen. Nach einigen Stunden ist man hier auch high. Eines der größten Unterschiede sind die engen Straßenschluchten aufgrund der Wolkenkratzer, die Architektur im allgemeinen und weniger Grünflächen, als in San Francisco. Beide Städte lassen sich sehr gut zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden,  obwohl die Dichte der Sehenswürdigkeiten in NYC höher ist. Fußball, oder Soccer wie es hier heißt hat sich endgültig durchgesetzt. Es gibt sehr viele Plätze, die auch bis in die Abendstunden gut bespielt waren. Ein ruhiges Plätzchen zum Entspannen findet man in San Francisco eher, da die Bevölkerungsdichte nicht so hoch ist und es viele Freiflächen gibt. Dennoch lohnt sich ein Besuch beider Metropolen, da es sehr viel zu entdecken gibt.

Weiter ging es heute Mittag mit dem Einheimischen Flieger nach Cusco und per Taxi nach Urubamba ins heilige Tal. Da hier die Sonne auch schon 18 Uhr unter geht, sind wir im Dunkeln in unserer Unterkunft angekommen. 

Flug von NYC nach Peru

17Sept2025

Am Morgen stand der Transfer zum Flughafen und anschließend die Flüge nach Lima an. Heute mussten wir erstmals unsere Rucksäcke nach Diskussionen mit den Mitarbeitern beim Boarding abgeben. Angeblich ist kein Space mehr im Flieger. Als wir bei unseren Plätzen ankamen, stellten wir fest, dass noch genug Platz war und die Fächer über uns leer blieben, super. Entgegen aller Bedenken wegen der Umsteigeverbindung in Atlanta, kam unser Gepäck vollständig und unversehrt in Lima an. Beim zweiten Flug von Atlanta nach Lima haben wir das erste Mal von der Airline unsere drei Plätze nicht nebeneinander zugeteilt bekommen (in den Reihen 42-45 quer verteilt). Dies betraf wohl mehrere zusammen Reisende, sodass diese sich schon "wild" platziert hatten. Nach ein wenig Tetris hatte Anna das super gemanagt und wir auch unsere drei Plätze neben einander. Gegen 22 Uhr sind wir gut in unserem Hotel am Flughafen angekommen, dort wurden wir mit einem Pisco Sour empfangen. 

 

Chelsea Market, High Line und Times Square bei Nacht

16Sept2025

Am letzten Tag in New York haben wir den Chelsea Market (einen ausgebauten Speicher im gleichnamigen Stadtteil) erkundet. Hier gab es allerlei Restaurants, einige Geschäfte und leckeres Eis.

Anschließend sind wir über die "Little Island" einer kleinen Parkanlage auf dem Hudson River über die High Line (einer ehemaligen Bahntrasse) in Richtung der Aussichtsplattform The Edge gelaufen, diese haben wir kurzerhand ausgelassen, da zum Sonnenuntergang Wolken aufgezogen sind. Stattdessen haben wir uns ins quirlige Nachtleben am Times Square gestürzt. Am Abend wirkt der ganze Platz nochmal anders und lebendiger als tagsüber. Der Cowboy vom ersten Tag hatte wohl heute keine Zeit, dafür hatte er seine zwei Schwestern geschickt und eine lebende Stehlampe mit Teppich  aus den 70ern war auch vor Ort. Fast wären wir in die Zukunft gereist, der DeLorean war jedoch schon besetzt. Dann sind wir halt mit dem normalen Nachtbus zurück ins Hotel gefahren. 

 

Brooklyn Bridge und Miss Liberty

15Sept2025

Heute haben wir die Öffis erkundet, aber keine Sorge, die 10.000 Schritte haben wir dennoch locker drinnen.
Mit Bus und Subway ging es dann nach Brooklyn zur High St.
Hier ging es an mehreren Hotdogständen vorbei auf die Brooklyn Bridge, wo Anna eventuell dann doch erstmal die falsche Brücke fotografiert hat, aber schön sah es dennoch aus. Aus einer 15 min Strecke wurde dann doch mal schnell 1 Stunde mit Fotoshooting über Fotoshooting, am Brautpaar vorbei und Aussicht genießen.

Als wir es dann doch über die Brücke geschafft haben, wollten wir die Freiheitsstatue dann doch noch etwas näher sehen, also machten wir uns auf zur Staten Island Ferry. Doch nicht ohne eine Pause am Obststand, wo wir mal wieder unsere Verhandlungskünste ausprobiert haben.
Tausende gleich aussehende Straßen weiter und an der Börse vorbei, haben wir es dann auch pünktlich 2 Minuten vor Abfahrt auf die Fähre geschafft. Perfekt zum Sonnenuntergang ging es an der Freiheitsstatue vorbei mit der New Yorker Skyline und buntem Himmel im Hintergrund.



Zurück in New York wurden dann noch Bilder mit dem berühmten Bullen gemacht. Wobei Anna oben drauf saß, während der Rest von uns bei seinen Kronjuwelen das Glück suchte.


Auch am Ground Zero ging es vorbei und mit der U-Bahn dann noch zum Italiener nach New Jersey, wo wir mit einer super Aussicht auf die Stadt und 10 verschiedenen Sportprogrammen den Abend ausklingen ließen.

NYC wir kommen

14Sept2025

Nach einem sechs Stunden Flug über Nacht sind wir am Morgen in New York gelandet. Der Shuttlebus hat uns zum Hotel gebracht, wo wir unser Gepäck abgeben konnten. Einchecken war jedoch noch nicht möglich, so dass wir uns ohne nennenswerten Schlaf auf den Weg nach Manhattan begeben haben. 

Als ersten Punkt haben wir den Central Park gewählt, hier konnten wir noch ein wenig entspannen, die zukünftigen Baseball Profis beobachten und den Blick auf die Skyline wirken lassen. New York ist dann halt nochmal was anderes, als San Francisco. 

Vorbei am Zoo ging es dann auf der 5th Ave Richtung Süden. Nach einem kurzen Stopp im "Handtaschenparadies" und beim 45. und 47. POTUS ging es in die St. Patrick's Cathedral, eine wirklich schöne Kirche. Nach einer kleinen Nachmittagspause am Rockefeller Plaza ging es dann weiter zum quirligen Times Square und zum Abschluss noch im kleinen Macy's, mit tollem Blick auf das Empire State Building.

Der Japanische Teegarten

13Sept2025

Am letzten Tag in San Francisco stand Sachen packen und noch ein Besuch im Japanischen Teegarten an. Da heute Samstag war und der Eintritt für Einwohner frei ist, war es bei strahlendem Sonnenschein dementsprechend voll. Wir haben dennoch einen Platz im netten Teehaus ergattern können und fanden immer wieder ruhige Ecken im Park. Am späten Nachmittag haben wir unser Gepäck im Hotel abgeholt, kurz etwas gegessen und sind zum Flughafen gefahren. 

Die vier schönen Tage vergingen sehr schnell, es war sauberer und ruhiger, als erwartet. Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten jeden Tag gut für Erkundungen nutzen. 

Alcatraz und Telegraph Hill

12Sept2025

Einmal Gefängnisinsasse und zurück, so haben wir uns heute gefühlt. Auf dem Weg zur berühmt berüchtigten Gefängnisinsel sind wir am "Maritime National Historikal Park" und nochmals am "Pier 39" vorbeikommen. Dort haben wir uns schon ein wenig Weihnachtsdtimmung gegeben. Danach wurde es wesentlich bedrückender, gerade wenn man im Audioguide einige Originalinsassen sprechen hört und die Geräuschkulisse des Gefängnisses im Hintergrund hat. Der wohl berühmteste Insasse war der Mafiaboss Al Capone, er wurde 1931 wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Weiterhin fand eine strikte Rassentrennung im Zellenblock statt, die wenigen schwarzen Wärter wurden ebenfalls von den Insassen, als auch von einigen Kollegen diskriminiert. 

Endlich wieder in Freiheit kam die Sonne zum Vorschein und wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Aussichtspunkt Telegraph Hill. Der Turm auf dem Hügel hatte zwar pünktlich 5 Minuten vor uns geschlossen, eine schöne Aussicht zum Sonnenuntergang hatten wir trotzdem. 

Unterwegs im Golden Gate Park

11Sept2025

Nach zwei Tagen Stadtleben zog es uns heute in die Natur. Den Anfang machte ein Besuch am Ocean Beach mit einem unglaublich breiten Sandstrand. Zuvor fühlten wir uns von Indonesien "verfolgt" direkt gegenüber vom Hotel gibt es ein schönes Café. 

Im Anschluss ging es dann durch den fast 5 Kilometer langen Golden Gate Park, der sich direkt anschloss. Er ist der größte Stadtpark der Welt. Der Park hat mit seinen unzähligen Attraktionen einiges zu bieten und man kann locker einen ganzen Tag darin verbringen. Wir haben auch einen Kojoten gesehen. So schnell hatten wir aber die Kamera nicht zur Hand. 

Zum Abschluss haben wir noch ein kleines japanisches Restaurant am Hotel besucht. Es gab sehr leckeres Essen zu annehmbaren Preisen.

San Francisco

10Sept2025

Nachdem wir die erste Nacht in der Nähe des Flughafens verbracht haben, sind wir am Vormittag per Uber in unsere Unterkunft in der Lombard Street umgezogen. 

Da sich das Wetter besser, als vorhergesagt, zeigte, haben wir auch gleich die Stadt erkundet. Natürlich haben wir mit dem kurvigen Teil der Lombard Street angefangen und sind dann über einen Aussichtspunkte auf die Golden Gate Bridge zum Fishermans Wharf und Pier 39 gelaufen. 

Am späten Nachmittag sind wir dann mit dem Cable Car zur Powell Street gefahren und haben Chinatown erkundet. Eine weitere Besonderheit hier sind die fahrerlosen Taxis.

15 Zeitzonen und die Datumsgrenze

09Sept2025

Bali weint mit uns
Um 10 Uhr wurden wir von Sri und ihrem Freund abgeholt. Doch vorher hieß es Wäsche abholen, Koffer packen, Frühstücken und sich von Bali verabschieden. 

Während Christian und ich von Anfang an herzlich auf Bali empfangen wurden, verliebte ich mich relativ schnell in diese kleine neue Welt.
Jedoch war es nicht für jeden von uns die Liebe auf den ersten Blick. Nach dem quirligen, lauten, mit Müllentsorgung an Ort und Stelle und aufgrund der ständigen Müllverbrennungen an jeder Ecke, auch stinkenden Ubud, war manch einer erst nicht so happy. Doch dank der vielen herzlichen Begegnungen mit Taxifahrern, Ayurvedaarzt, Koch, Servicepersonal,  Heilern und anderen Einheimischen, konnten auch Mama und Papa über diese Dinge schnell hinwegsehen. Und die wundervolle Vielfalt der Kulturen, die offene und herzliche Art der Menschen, die herrlich üppige Natur und natürlich auch das frische und gute Essen konnten unsere Herzen erobern. Ganz besonders froh sind wir, dass wir Sri getroffen haben, welche uns half viele Sprach- und Verständnisbarrieren zu überwinden. 

Gerade die letzten Tage hätten wir in der Intensität nicht erleben können.
Nachdem wir erfolgreich die "Zimmerkontrolle" bestanden hatten, ging es auf zum Flughafen. Doch nicht ohne eine letzte, naja vorletzte Kokosnuss. 🌴
Mit den Opfergaben als Lunchpaket vom gestrigen Tag und Dauerregen haben wir es nach 4 Stunden Fahrt dann doch noch pünktlich zum Flug geschafft. Mit vielen Umarmungen und "Sampai jumpa" (auf Wiedersehen/ bis später) ging es an die liebevolle Verabschiedung der Beiden, welche uns sehr ans Herz gewachsen sind.
Gut durchgefütter und mit bestandener Gepäckkontrolle ging es dann auch schon ins "Hello Kitty" Flugzeug: essen, Film und Handy schauen und zwischendurch auch ein Toilettenbesuch endlich wieder mit Toilettenschüssel und Klopapier.


Nach 5 Stunden Flug und kurzem Stopp in Taipei ging es dann auch an die letzten 11½ Stunden bis nach San Francisco. Doch hier hieß es erstmal Gute Nacht, oder auch Selamat tidur. Da unser zweiter Flug sehr leer war, hatte jeder für sich eine ganze Reihe und wir konnten gut schlafen. 

Ausgeruht sind wir dann nach gut 24 Stunden in San Francisco noch am selben Tag der Abreise angekommen. Möglich machte das die Überquerung der Datumsgrenze. Wir erlebten die schnellste Immigration ever (5 Minuten!) und waren eine halbe Stunde nach der Landung im Hotel . 

Wie wir im Nachhinein erfahren haben, war es eine gute Entscheidung am 09.09. abzureisen.  Die Schlechtwetterlage in Bali spitzte sich am 10.09. zu, es gab Überschwemmungen sogar mit Todesfällen. 

Geburtstag unterm Blutmond

08Sept2025

Gegen 2 Uhr erreichte der Blutmond seine Hochphase, was auch die Hunde mit lautem Gebell begleiteten. Das beeindruckende Schauspiel endete bei sternenklarem Himmel und einigen Sternschnuppen gegen 3:30 Uhr. Unter dem Blutmond gratulierten wir dann unserem Geburtstagskind. Die Gelegenheit wurde auch aus der Heimat genutzt und Tom, Celine und Matheo gratulierten per Videoanruf.

Danach legten wir uns nochmal kurz hin,  bevor es kurz vor 5 Uhr zum Reinigungsritual an den Tempel Pura Ponjok Batu an die Felsenküste ging. Dieses Reinigunsritual ist auch für die hinduistischen Balinesen ein wichtiges Ritual, es werden die drei wichtigsten Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer und Erneuerer) geehrt. Kurz nach 6 Uhr erreichten wir unser Ziel, zogen uns um und starteten das Ritual mit einer Meditation. Wir baten die Götter uns zu unterstützen alles loszulassen, was uns belastet. Anschließend ging es ins Meer, um die unerwünschten Anhaftungen abzuwaschen. Bevor man in das Wasser ging, konte man bewusst die Dinge abgeben und diese dann im Salzwasser abwaschen. Da viele Felsen in und am Meer lagen, war der Weg ins Meer ein wenig beschwerlich. Wieder unversehrt am Ufer angekommen, wurden wir vom Priester mit heiligem Wasser gereinigt. Das Süßwasser aus der heiligen Quelle wurde abwechselnd über uns gegossen und uns vom Priester zum Trinken gereicht. 

Das heilige Wasser stammt aus einer Quelle direkt am Meer. Nachdem wir uns abgetrocknet und die Sachen gewechselt hatten, ging es die Stufen zum oberen Tempel hinauf, wo uns in einer zweiten Meditation die Möglichkeit gegeben wurde uns neu auszurichten und die neu gewonnenen Freiräume mit positiver Energie zu füllen. Diese Meditation wurde von einem anderen Prister geführt, welcher sich durch seine Glocke mit den Göttern und dem Himmel verband, um so Antworten zu erhalten.

Mit neuer Kraft, aber leeren Mägen ging es zum Frühstück. Dort erwartete uns ein geschmückter Tisch. Zur Feier des Tages wurde Dani von singenden Kellnern und einer großen Geburtstagsobstplatte überrascht. 

Gut gestärkt ging es dann zum nächsten Highlight des Tages, eine Lesung in der Palmblattbibliothek. Diese wurde von uns lange im Voraus angefragt und glücklicherweise lag für jeden von uns ein Palmblatt vor. Die Lesung war für jeden von uns aufschlussreich und zutreffend. 

Auf dem Rückweg machten wir nochmal halt beim Heiler des Vortages. Die gesamte Familie begrüßte uns sehr herzlich und wir erwiederten dies mit einem "Om Swastiastu" (ein Gruß, mitgleichzeitigem Seegen nach Wohlstand und Sicherheit). Zur Überraschung wurde für Dani ein Kuchen gebacken und alle sangen Happy Birthday.

Wir machten danach nochmal halt beim Fischlokal und aßen heute Barracuda, auch sehr lecker. 

 

Die Heiler von Nordbali

07Sept2025

Der heutige Tag stand im Zeichen der Heiler aus Nordbali. Sri, unsere deutschsprachige Reisebegleitung, holte uns mittags von unserer Unterkunft ab und los ging es zum ersten Heiler, Jro Budi. Einem so offenen und sympathischen Menschen, begegnet man nur selten. Wir schlossen ihn sofort in unsere Herzen.

Viele Balinesen vertrauen den ortsansässigen Heilern und suchen diese bei Bedarf auf. 

Wir fanden uns also mitten in dem zu Hause des Heilers wieder. Und erfuhren von Sri, dass auch hier die Familie auf einem Hof zusammen lebt. Im Hof saßen wir nun mit anderen Balinesen, welche ebenfalls eine Behandlung des Heilers wahrnehmen wollten, und der Familie, welche ihren Aufgaben nachging (Opfergaben basteln, Kinder betreuen,...). Alle plauderten fröhlich miteinander und es herrschte so eine angenehme Atmosphäre, als gehöte man ganz selbstverständlich dazu.

Wir wurden mit blauem Schmetterlingsblütentee und grünem Kuchen (die Färbung stammt von Blättern eines bestimmten Baumes), von seiner ebenso  herzlichen Frau, begrüßt. Dann haben wir gemeinsam meditiert und wurden danach einzeln untersucht. Jero Buthi konnte man nichts vormachen, die Schwachstellen wurden gleich erkannt. Ein wenig unheimlich war das schon. Zum Abschluss gab es eine energetische Behandlung, etwas Öl und viele gute Ratschläge. 

Nach einer kurzen Pause ging es zum Steinheiler der Region, auch hier wurden wir herzlich mit allerlei Obst, und noch mehr Steinen, die auf dem Tisch ausgebreitet waren, begrüßt. Überraschend für uns war, dass jeder von uns  sofort fühlte, welcher Stein zu ihm passte. Der ebenso sympatische Heiler prüfte unsere Wahl, danach wurden die Steine nochmals gereinigt und mit zusätzlicher Energie versehen. Wir bekamen die Wirkung der Steine und die Fundorte vom Heiler erklärt. Gegen eine  Spende durften wir dann auch unsere Steine mitnehmen. Wobei ihm der Abschied von einem Stein besonders schwer fiel, da er diesen gerade erst erhalten hatte und früh morgens in die Sammlung gelegt hatte. Auch hier herrschte eine sehr lockere und entspannte Stimmung. Zum Sonnenuntergang ging es zu einem fantastischen Fischlokal direkt am Meer.  Heute wurden Thunfisch und Mahi Mahi gefangen und waren somit im Angebot, sehr lecker zu super Preisen. 

 

Schwimmen mit Delphinen

06Sept2025

Da die Delphine wohl Frühaufsteher sind, klingelte der Wecker bei uns auch schon 5:45 Uhr. Pünktlich um 7:00 saßen wir zu fünft im kleinen Schmalrumpfboot. Davon, dass die See hier so ruhig sein soll, war nichts zu spüren. Wir hatten das Glück, dass wir ganz vorne sitzen durften und erster Wellenbrecher waren. Also ohne Frühstück, bei ordentlichem Wellengang waren wir 10 nach 7 klatschnass. Gedanklich war die 0 Sterne Bewertung schon geschrieben. 

Nach einer Stunde Fahrt,  erreichten wir den ersten Spot. Es waren kurz zwei Flossen zu sehen, dann ging es nochmal einige Minuten weiter. Und siehe da, nur noch zwei Boote waren hier unterwegs und unzählige Delphine vor Ort. Sie schwammen direkt unter und neben dem Boot, spielten und sprangen in die Luft. Also Taucherbrillen auf und ab ins Wasser. Das Boot war mit Querbalken und Seilen ausgestattet, so dass wir uns bei langsamer Fahrt durchs Wasser ziehen lassen konnten. Dadurch konnten wir zeitweise das Tempo der Delphine halten und waren ihnen sehr nah.

Nach diesem tollen Erlebnis gab es Kaffee, Tee und Obst an Bord, anschließend ging es zurück. Bevor wir am Hafen ankamen, haben wir noch einen Schnorchelstopp eingelegt. Wir haben mehrere bunte Fische und Seesterne gesehen. 

In der Unterkunft angekommen, haben wir sogar noch ein spätes Frühstück bekommen. Am Nachmittag wurde die örtliche Wäscherei und der Barbier getestet. Zum Abschluss des Tages ging es zum Strand mit schöner Livemusik und tollem Sonnenuntergang. 

 

Entspannen am Pool und Tempel der Reisgöttin

05Sept2025

Bis Mittag haben wir es uns am Pool unserer Anlage gemütlich gemacht. Am Nachmittag haben wir uns doch noch aufgerafft und den nahegelegenen Tempel Pura Beji Sangsit besucht. Es ist eine kleine, mit vielen Reliefarbeiten verzierte, Anlage,  welche der Reis- und Fruchtbarkeitsgöttin Dewi Sri gewidmet ist. Die weiteren drei Pärchen die sich auf die Anlage "verirrt" hatten, waren allesamt deutschsprachig.

Unterwegs in Lovina Beach

04Sept2025

Heute früh hatten wir Besuch von mehreren Eidechsen, die unser Frühstück gekapert haben. Ist dann wohl so, wenn man eine Outdoorküche hat. Die kleinen Echsen haben sich schnell verkrochen, als wir näher kamen, essen wollte es danach trotzdem keiner mehr. 

Am frühen Nachmittag haben wir den Ort ein wenig erkundet und geschaut, was hier alles für Aktivitäten angeboten werden. Alle Leute erzählten uns die gleichen fünf Dinge: Strand, Delphinbeobachtung, Wasserfälle, Buddhistischer Tempel und heiße Quellen. 

Okay,  drei davon haben wir gestern auf dem Weg hierher erledigt, wird spannend,  was wir die nächsten 5 Tage hier noch erleben. 

Zumindest für heute Abend hatten wir einen schönen Platz am Strand mit Livemusik und tollem Sonnenuntergang gefunden. 

Wasserfälle heilige Quelle und eine buddhistische Tempelanlage

03Sept2025

Auf dem Weg in den Norden von Bali haben wir heute an einigen Spots entlang der Route Halt gemacht. Unser Fahrer hat uns am Vormittag in Munduk abgeholt und wir haben zwei der örtlichen Wasserfälle besucht. Von der Hauptstraße führten kleine Pfade hinunter ins üppig bewachsene Tal. Vorbei an kleinen Ständen mit Gewürzen der Region (Nelken, Muskat, Vanille, Chili, Kaffee und Kakao) sind wir nach einigen Minuten am ersten Wasserfall angekommen. Danach sind wir noch zu einem kleineren Wasserfall gelaufen und haben uns danach den Berg wieder herauf gequält.

In der Nähe unserer Unterkunft in Lovina Beach haben wir den sehr schönen und touristisch noch weitgehend unentdeckten, buddhistischen Tempel Brahmavihara Arama besichtigt. Dieser ist über mehrere Etagen an einem Berghang gelegen und bietet eine schöne Aussicht ins Umland bis hin zum Meer. 

In unmittelbarer Nähe des Tempels befinden sich die heißen heiligen Quellen von Banjar. Nach anfänglichem Zögern bezüglich des trüben Wassers und der Qualität der Umkleide, haben wir uns doch in die Becken getraut. 

Pura Ulun Danu Bratan und der Baum der Ahnen

02Sept2025

Heute stand eine Tagestour mit Sri, einer deutschsprachigen Balinesin, auf dem Programm. 

Pünktlich 9 Uhr wurden wir von Sri und Ihrem Freund, der gleichzeitig auch Fahrer war, abgeholt. Auf dem Weg zum Pura Ulun Danu Bratan haben wir an einem Aussichtspunkt mit Blick auf zwei Bergseen angehalten. Sri hat uns erzählt, dass die meisten Fischer nicht schwimmen können und gehen daher nur bis zur Hüfte ins Wasser.

Danach gab es noch einen kurzen Zwischenstopp zum Affen füttern am Wegesrand. 

Der vorgenannte Tempel ist ein großer Wassertempel am Bratansee, er wird für Zeremonien für die Göttin des Wassers, der Seen und Flüsse, genutzt. Die Tore schützen die entsprechenden Anlagen vor bösen Energien und die Affen vertreiben die Dämonen. 

Danach sind wir über einen typischen Markt der Region geschlendert, haben einiges an tollem Obst und Nüssen probiert und auch etwas gekauft. Hier gibt es Schlangenfrucht, Stinkefrucht, Schneefrucht, eine andere Variante von Litschis und Maracujas.

Zum Abschluss des Tages ging es in den Botanischen Garten mit dem magischen Baum der Ahnen. 

Von Sri haben wir noch einige andere Dinge des Alltags auf Bali erfahren. Hier spielt sich das Leben in Kasten ab, wobei Frauen durch Heirat in eine höhere Kaste aufsteigen können, Männer hingegen nicht. Wenn eine Frau sich scheiden lässt, verliert sie nicht nur ihren Stand in der Kaste, sondern muss auch die gemeinsamen Kinder an das Haus des Mannes abgeben. Da es keine Familiennamen gibt, fragen die Leute eher nach dem Namen der Kaste bzw. des Vaters, um zu wissen, in welcher Sprache sie sich mit dem Gegenüber unterhalten müssen. In der Familie erben nur die Söhne. Hat eine Frau nur Töchter geboren und verstirbt der Mann, kann es passieren, dass sie ohne Besitz zurück zu ihrer Herkunftsfamilie muss. Eine Krankenversicherung gibt es hier schon ab 5 Euro. Allerdings kann man damit nicht viel anfangen. Die Leute nehmen lieber das Geld und gehen zum Heiler. 

Auf die Frage, warum hier alle so glücklich sind/wirken. Das ist auch so, die Menschen glauben an eine gute Führung durch die Götter und die Ahnen. Dafür beten sie jeden Tag 3 Mal und erbringen Opfergaben. Sie nehmen das Leben so an, wie es ist.

Die Kinder lernen diese Dinge bereits in der Schule. Sie lernen aber auch gut bei sich zu sein und auf sich zu achten. 

Zum Beten hat jede Familie eine eigene Stelle im Haus. Die Tempelzeremonien finden getrennt nach den Kasten statt.

Jeder muss sich hier zu einer Religion bekennen. Alle Religionen werden akzeptiert. Wenn eine Frau heiratet, sollte sie auch die Religion des Mannes annehmen.

Eine Hochzeit dauert hier 3 Tage am ersten Tag wir die Frau in ihrer Familie verabschiedet. Dann wird sie von der gesamten Familie des Mannes abgeholt. Manchmal fahren dazu Busse vor. Dann wird gefeiert.

Ist eine unverheiratete Frau schwanger, muss der Mann sie heiraten. Diese Hochzeit erfolgt dann in einem ganz anderen Rahmen, 20 Minuten dann ist die Sache erledigt.

Geht die Frau in einer Ehe fremd, dann verliert der Mann an Ansehen. Und damit dies nicht geheim bleibt, wird im Ort ordentlich getratscht. Nichts bleibt hier geheim. 

Insgesamt bedauert Sri, dass man als Frau so wenig Rechte hat und von den Männern abhängig ist. Wenn man als Frau ein Haus  kaufen möchte, fragen alle, wozu, du hast doch einen Mann? 

Auf dem Weg nach Munduk

01Sept2025

Heute haben wir Gili Air mit dem Speedboot in Richtung Bali verlassen. Nach einer angenehmen Überfahrt, hat uns der Fahrer im Hafen von Padangbai abgeholt. Auf dem Weg zum Flughafen bzw. Munduk haben wir einen Zwischenstopp in der Moonstone Beach Lounge eingelegt. Diese liegt am schwarzen Strand (Vulkangestein) und soll heilsame Wirkung haben. Einige kommen extra hierher und graben sich in dem dunklen Sand ein. Andere wiederum lassen Drachen in die Luft steigen, diese sollen eine Verbindung zwischen Himmel und Erde herstellen. 

Nach fast drei Wochen mussten wir uns heute vom Freund unserer Tochter verabschieden, das Studium ruft. Nun geht das Abenteuer für uns zu dritt weiter. 

Das Straßenbild auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel ist ein ganz Anderes, als wir es bislang von Bali gesehen haben. Es wirkt ruhiger, aufgeräumter und wohlhabender. Wie wir später erfahren haben, verdienen die Leute in der Gegend tatsächlich mehr Geld, überwiegend mit dem Anbau und Vertrieb von Gewürznelken und Nüssen . 

Am Abend erreichten wir Munduk im Hochland von Bali. Die Sonne war bereits farbenfroh untergegangen, immerhin reichte es noch für ein Bild des beleuchteten Pool's von unserer Terrasse. Beim Abendessen auf der Terrasse des benachbarten Warung's ist uns eine zeitweise lautstarke Gruppe aufgefallen. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass es sich um die allabendlichen Hühnerkämpfe handelt. Am Ende der Veranstaltung werden alle Tiere, also auch der Gewinner, geköpft und zu Suppe verarbeitet . 

Inselumrundung zum Sonnenaufgang

31Aug2025

Pünktlich 5:30 Uhr klingelte der Wecker und gab den Startschuss zur Inselumrundung zum Sonnenaufgang.

Da unsere Unterkunft nur 100 Meter vom Sonnenaufgangsspot entfernt liegt, haben wir dies bequem geschafft. Mit uns zusammen waren nur sehr wenige Menschen am Strand, so dass wir die morgendliche Stimmung und Ruhe genießen konnten. Gestärkt mit einem Cappuccino und Tee vom Italiener ging es auf die rund 5 Kilometer lange Runde um die Insel. Wir haben einige schöne Spots entdeckt, bei denen wir angehalten haben. Pünktlich kurz vor 10 Uhr waren wir zum Frühstück wieder in unserer Unterkunft angekommen. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und natürlich gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang. Danach waren wir am Strandgrill lecker Fisch essen und zum Abschluss gab es noch unser Lieblings-Desserts, warmer Lava Schokokuchen mit Eis, beim Franzosen. Zum Abnehmen taugt die Insel wirklich nicht. 

 

Faulenzen auf den Gili's

30Aug2025

Heute war ein Tag zum Faulenzen und das schöne Wetter genießen. 

Bis zum Nachmittag haben wir unsere bereits im Voraus gebuchte Unterkunft bezogen, nachdem wir eine Nacht in einem spontan gebuchten Hotel übernachtet hatten. Im Anschluss haben wir die Zeit an der Ostseite der Insel verbracht und zwei Nationalgetränke zu uns genommen. Den Sonnenuntergang haben wir uns dann wieder von der anderen Seite angesehen und den Abend beim örtlichen Griechen ausklingen lassen. Mal schauen, ob wir morgen eine Inselumrundung zum Sonnenaufgang schaffen. 

Dem Regen entfliehen nach Gili Air

29Aug2025

Das Wetter im Hochland meinte es auch heute nicht gut mit uns. Die geplante Wanderung durch den Affenwald und zu den Wasserfällen war so nicht möglich. Auch der Vulkan Mt. Rinjani, an dessen Fuße wir übernachteten, hüllte sich in dichten Nebel und war nicht zu sehen. 

Nach einer kurzen Wanderung durch die Reisfelder, in einer kleinen Regenpause, haben wir uns dazu entschieden, spontan schon am heutigen Tag nach Gili Air zu fahren. Auf dem Weg dorthin haben wir doch noch Affen gesehen. Wie sich herausstellen sollte, war es genau die richtige Entscheidung vorzeitig abzureisen. Nach ca. zwei Stunden Autofahrt und fünf Minuten mit dem Boot sind wir bei strahlendem Sonnenschein auf der kleinen Insel angekommen. 

Die Gili's sind eine Gruppe von drei Inseln vor Lombok und werden auch als die Malediven des Ostens bezeichnet. Hier gibt es keinen motorisierten Verkehr, der Transport wird mit der Pferdekutsche und E-Scootern organisiert. Wir erkundeten am Nachmittag ein wenig die Ostseite unserer Insel und liefen dann zum Sonnenuntergang in 20 Minuten zur gegenüberliegenden Seite. 

Tetebatu, das grüne Hochland am Mt. Rinjani

28Aug2025

Heute haben wir am Nachmittag Selong Belanak in Richtung Tetebatu verlassen. Zuvor waren Dani, Anna und Christian nochmal Wellenreiten am Strand. Der heutige Wind und die zunehmende Flut machten es den Dreien nicht leicht. 

Mit kleineren Blessuren, aber frisch gestärkt haben wir uns in der Mango Lodge abholen lassen und sind dann rund zwei Stunden ins Landesinnere gefahren. Am Straßenrand konnten wir des öfteren fleißige Bauern beobachten, welche Tabak geerntet haben. Im Flachland ist es trockener, als im Hochland, weswegen hier Tabak und dort überwiegend Reis angebaut wird. 

Kurz vor Ankunft in Tetebatu hat es dann auch angefangen zu regnen und hörte auch nicht wirklich wieder auf. Wir bezogen unsere Hütten, verbrachten den Abend im Restaurant mit tierischer 🐀 🦇 Gesellschaft, welche auch über die Bänke und Tische sprang.

Kokosöl-Workshop und das einfache Leben

27Aug2025

Nachdem wir auf Bali einen Workshop zur Herstellung von Kaffee besuchten, haben wir uns hier in der Herstellung von Kokosöl weitergebildet. Der Prozess besteht aus dem Schählen, Raspeln, Kneten und Kochen, fertig ist das Öl.

Wir wurden sehr herzlich von Noodle und seiner Familie in einem Handwerkerdorf (überwiegend Töpferarbeiten) empfangen, danach haben wir die oben genannten Herstellungsprozesse durchgeführt, bis wir das Öl in kleine Flaschen abfüllen konnten. 

Im Anschluss gab es ein selbst zubereitetes indonesisches Gericht, sowie eine Führung durch das Dorf. 

Bei Lombok Kaffee und Tee haben wir viel über unsere Gastgeberfamilie und das traditionelle Leben erfahren. Noodle erzählte uns die Geschichte vom Kennenlernen seiner Frau Hannah und die Kontaktweitergabe durch seinen Bruder, die heimlichen Treffen in den ersten zwei Jahren und die Vorstellungsgespräche bei den Eltern der Braut. 

Traditionell müssen die Männer sich bei den Eltern der zukünftigen Frau vorstellen, diese abwerben und einen gewissen Betrag, je nach schulischer Bildung, Ausbildungs- Studienstand und Verhandlungsgeschick an diese bezahlen. 

Da sich die beiden sehr sympathisch fanden hat Hannah ihrem Mann heimlich ihre Ersparnisse mit dazu gegeben, damit er sie erfolgreich bei ihren Eltern "ablösen" konnte. Beide sind fast 8 Jahre verheiratet und erwarten gerade ihr zweites Kind.

Die derzeit noch 3-köpfige Familie lebt direkt neben der Werkstatt in 2 Zimmern (Küche und ein Schlafraum). In den Schlafraum passen gerade die 3 Betten. Die Toilette ist gleich nebenan. Die Dorfschule sah eher nach Bauruine, als Neubau aus. Der Unterricht findet vormittags und nachmittags statt, selbst die kleinen Kinder sprechen gutes Englisch. Ein Studium können sich nur die wohlhabenden Familien leisten. Die Wäsche wird auf dem Waschbrett per Hand gewaschen. Drogen sind verboten.  Es gibt nur eine Trinkwasserstelle. Leider ist der Müll auch hier so ziemlich an jeder Ecke zu finden. Beide Elternteile gehen arbeiten und der monatliche Durchschnittsverdienst liegt bei umgerechnet 130€. Trotz der einfachen Verhältnisse ist die Familie mit ihrem Leben zufrieden und alle wirken sehr glücklich. 

Aus den ursprünglichen veranschlagten 1,5 Stunden wurden es schließlich fast 4 volle Stunden. Es war eine einprägsame Erfahrung bei unseren Gastgebern.

Geburtstags-Surfen am Pantai Selong Belanak

26Aug2025

Nach einem schönen Geburtstagsfrühstück auf der Dachterrasse unserer Lodge, haben wir noch kurz unsere Wäsche gewaschen, dann ging es runter zum Strand.

Der Pantai Selong Belanak ist ein idaler Spot für Surfbeginner, was wir auch gleich getestet haben. Die Jungs von Mul's Surf School haben sich viel Mühe gegeben und hatten ihren Spaß. Nach gut einer Stunde konnten die drei Talente die ersten Wellen reiten und kamen bis zum Ufer. Am Strand gab es bei Ebbe viele Krebse und Büffel haben wir auch gesichtet. Schließlich sind wir bis zum Sonnenuntergang am Strand bei Gitarrenklängen geblieben. 

 

 

 

Überfahrt nach Lombok

25Aug2025

Nach einem morgendlichen Spaziergang am schwarzen Strand haben wir unser Guesthouse Richtung Padangbai zum Fährhafen verlassen.

Da wir erst etwas später gestartet sind, haben wir uns für ein Speedboot entschieden. Nach einer etwas wackeligen Überfahrt, sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang im Hotel eingetroffen. 

Mit Haien schwimmen

24Aug2025

Heute konnten wir bis 7 Uhr ausschlafen. Unser Boot wurde da bereits von kleinen Piraten umkreist. Danach ging es nach Kelor Island zum Schnorcheln und ein wenig Party machen. Auf dem Weg dorthin begleitete uns kurzfristig ein Delphin, bis wir dann am Riff mit kleineren Haien schwimmen gehen konnten. Unsere Truppe ist auch vollständig wieder zum Boot zurückgekehrt. 😉

Am Nachmittag erreichten wir Labuan Bajo, verabschiedeten uns von unserer fünfköpfigen Bootscrew, unseren stets gut gelaunten Guides Nana und Marco, sowie den sechs anderen Gästen.

Unser Flug zurück nach Bali war angenehm, wir erreichten unsere Unterkunft glücklich, zufrieden und ziemlich müde gegen 21 Uhr.

 

Padar Island und die letzten Drachen

23Aug2025

Um 4:30 Uhr ging es los zur Bergwanderung auf Padar Island. Der Weg zum Gipfel war selbst in den frühen Morgenstunden beschwerlich, der Ausblick hat dies aber entschädigt. 



Nach dem Frühstück ging es zum Baden an den Pink Beach. 


Gegen Mittag erreichten wir den Komodo National Park, wo wir einige der Warane in freier Wildbahn gesichtet haben. Am Steg begrüßten uns spielende Kinder, die Infrastruktur ist im Ort eher einfach ausgelegt. 

Zum Abschluss des Tages konnten wir noch tausende Flughunde in der Abenddämmerung beobachten. 

Komodo National Tour

22Aug2025

Nach dem Frühstück haben wir Labuan Bajo ein wenig erkundet. Danach ging es los zur Bootstour in die Inselwelt vor Flores. Es sollten drei abwechslungsreiche und unvergessliche Tage folgen. 

Am ersten Tag schnorchelten wir mit Schildkröten, Rochen und unzähligen, bunten Fischen. Zur Stärkung gab es stets leckeres Essen vom Schiffskoch. Den Sonnenuntergang erlebten wir auf einer Sandbank mitten im Wasser. 

 

Auf dem Weg nach Flores

21Aug2025

Heute stand ein Reisetag mit Flug nach Labuan Bajo auf Flores an. Hier verbringen wir eine Nacht, bevor es am nächsten Tag zur Tour auf die Komodo Inseln geht. 

In den letzten Tagen haben wir einen kleinen Eindruck von der Region rund um Ubud erhalten. Es lässt sich feststellen, dass es hier ein vielfältiges Angebot an diversen Möglichkeiten gibt. Die kleinen Oasen findet man allerdings erst in der zweiten oder dritten Reihe, denn die Indonesier haben einen anderen Bezug zu Müll, dieser wird auch am Straßenrand bzw. an Ort und Stelle verbrannt. Ebenso herrscht hier auf den Baustellen eine andere Mentalität und Arbeitsschutz scheint es nicht zu geben, die Arbeiter "wohnen" an Ort und Stelle. 

Gegen Mittag haben wir Ubud verlassen und haben uns durch den immer vorhandenen trubligen Verkehr zum Flughafen gequält und sind schließlich am frühen Abend gut gelandet. Zu späterer Stunde haben wir noch den Ort besichtigt und den Tag auf der Terrasse unserer Unterkunft ausklingen lassen. 

 

Quadtour und Ubud Palace

20Aug2025

Heute waren wir im Gelände unterwegs, haben im Anschluss den Ubud Palace besucht und sind am späten Nachmittag nochmal zum Sweet Orange Warung gelaufen. 

Pura Tirta Empul, Wassertempel mit besonderer Melukat-Zeremonie

19Aug2025

Heute haben wir es ruhiger angehen lassen und sind ab sofort zu viert unterwegs. 

Nachdem wir uns vom Retreat-Team verabschiedet hatten, ging es zum Pura Tirta Empul, der Tempel ist Vishnu geweiht und für seine heilige Quelle bekannt, die eine wichtige Rolle in religiösen Zeremonien und Reinigungsritualen spielt. Auf dem Weg dorthin gab es viele kleinere Tempelanlagen, wo die Zeremonien direkt auf der Straße stattfinden. 

Zum Abschluss des Tages ging es in ein "Neuzeit-Hippi" Lokal mit Health Food und Jesus, sind also von außen und innen gereinigt . 😅

 

Familienzusammenführung, Tegalalang Reisterrasen und der teuerste Kaffee der Welt

18Aug2025

Die Kinder haben die ersten Tage auf Bali alleine verbracht und waren fleißig mit der Herstellung von Silberringen, Parfüm und Wanderungen zu Wasserfällen beschäftigt. 

Dani hat das Retreat so gut gefallen, dass sie noch zwei Tage bei Dr. Arun verbringt.

Die Kinder und ich sind vorerst alleine in ein Homestay in Ubud, mitten im Wald umgezogen, dies sah dann zum Frühstück so aus. 

Danach waren wir heute aktiv unterwegs. 

Nach 40 Minuten Fahrt wurden wir bei den Tegalalang Reisterassen abgesetzt. Doch gab es da anstatt gemütlichen und natürlichen Reisfeldern fast schon mehr Touristen, als Reis und noch größere Preise. 

Nach kurzer Recherche, mitten im Gedränge, haben wir dann, ein paar Meter weiter, die Mupu Rice Terrace gefunden.

Kurzerhand ging es dann also auf die Suche, über den mehr oder weniger begehbaren Fußweg.

Hier haben wir freundliche Reisarbeiter und fast schon menschenleere Felder mit einem äußerst fotgenen Panoramablick entdeckt.

Einige Stunden später, ging es dann zu dem "teuersten Kaffee der Welt". Doch wer hätte gedacht, wo der herkommt? 🐈💩 Gepflückt gegessen und wieder ausgeschieden von den Schleichkatzen, werden die Bohnen dann weiterverarbeitet und landen für 55.000rp (2,90€) bei uns, als Kaffee vor der Nase. Dazu gibt es diverse Getränkeproben und eine Tour durch den Prozess.

Den Abend haben wir dann im Sweet Orange Warung ausklingen lassen, ein verstecktes landschaftliches Paradies direkt in der Großstadt. 

Zu Fuß ging es dann, noch mit den ersten Kampfspuren, wie Sonnenbrand, zurück zum Apartment entlang der "blumig, leeren" Hauptstraße.😉

Retreat Fazit

17Aug2025

Wir hatten die besondere Form einer Panchakarma-Kur, "eine ayurvedische Entgiftungs- und Regenerationskur, die darauf abzielt, den Körper von innen zu reinigen und das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wiederherzustellen."

Ohne große Erwartungen starteten wir in dieses kleine Abenteuer. Was soll ich sagen, nach drei Tagen und sehr vielen Anwendungen (Yoga, Dampf, Rauch, Kräuter sehr viel Öl, Meditationen und Entbehrungen bei der Verpflegung) ließ sich doch die eine oder andere positive Veränderung feststellen. 

Wir hatten viel Glück mit der Auswahl unserer Location. Es gab mindestens eine 3 zu 1 Betreuung von Angestellten zu Gästen. Der Doktor kommt aus Indien, hat dort eine spezielle Ausbildung zum Ayurveda Arzt absolviert und lebt nun 3 Jahre getrennt von seiner Frau und Kind in Ubud. Dies scheint aber keine Seltenheit zu sein, die Frau vom Fahrer der Anlage arbeitet ebenfalls für 3 Jahre im Ausland getrennt von der Familie. 

Sollte jemand mit dem Gedanken spielen an einem solchen Retreat teilzunehmen, können wir es auf jeden Fall empfehlen. 

 

Ayurveda Retreat

16Aug2025

Unsere ersten Tage in Ubud verbringen wir in einem Ayurveda Retreat. Ich war der Annahme, dass dies etwas zum Relaxen wäre, doch der straffe Zeitplan ließ etwas anderes vermuten. Die schönen Massagen der Kochkurs und der Blick beim Aufwachen entschädigen aber das zeitige Aufstehen. 

Nach dem Mittagessen hatten wir tatsächlich ein wenig Zeit den Pool zu testen. 

Im Laufe des Tages wurde ich noch mit heißem Öl übergossen und zum Abschluss gab es ein Candlelight Dinner.

Erste Eindrücke aus Bali

14Aug2025

Nach tatsächlich 29 Stunden sind wir in Ubud auf Bali angekommen. Wer zur besten Tageszeit reist, braucht sich nicht zu wundern, dass es voll ist. Alleine die 39 km vom Flughafen zum Hotel haben uns über 3 Stunden gekostet. Dafür wurden wir recht herzlich begrüßt und mit einem hübschen Zimmer mit schöner Aussicht vom Bett und leckerem Abendessen entschädigt. 

 

Jetzt geht es los

13Aug2025

Die Bahn war pünktlich und der Flieger steht bereit, so kann es weitergehen. 

Unsere Route

12Aug2025

Nach langer Planung und einigem hin und her, soll es nun diese Route werden. 

Mit Handgepäck um die Welt

09Aug2025

Heute stand Probepacken an.

..... passt, auch bei den Damen ging der Rucksack zu. 😉

 

Bald geht es los

02Aug2025

Dies ist der erste Eintrag in unserem Blog. In Zukunft werden wir hier über unsere Erlebnisse auf der Weltreise berichten. Die Vorbereitungen laufen, es sind noch knapp zwei Wochen bis zum Start.